Caritasverband unterstützt pflegende Angehörige bei der Antragstellung einer Kur
Rettung in der Not

Wer Beratung braucht, kann sich per Telefon bei der Caritas melden.

Sie sind sehr oft enormen Belastungen ausgesetzt: Menschen, die ihre Angehörigen zu Hause pflegen. Zwar haben sie einen gesetzlichen Anspruch auf eine Kur, doch viele wissen dies nicht oder haben Angst, dass die Versorgung des Angehörigen nicht gesichert ist. Pflegenden Angehörigen den Zugang zu einer Kur zu erleichtern und die Versorgung von Pflegebedürftigen daheim oder am Kurort sicherzustellen, ist das Ziel eines Landesprogramms, das Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann jetzt vorgestellt hat.
Auch die Kurberatungsstelle des Caritasverbandes wurde im Rahmen des Programms qualifiziert. Die dortige Kurberatung steht pflegenden Angehörigen mit Rat und Tat zur Seite. Sandra Colitti kümmert sich nicht nur um passgenaue Angebote, sondern weiß auch, wie die Versorgung der pflegebedürftigen Familienmitglieder während der dreiwöchigen Kur gesichert werden kann. Je nach Bedarf können Pflegebedürftige mit in die Klinik fahren, in einer nahegelegenen Einrichtung der Kurzzeitpflege oder am Wohnort versorgt werden. „Eine Kur kann pflegenden Angehörigen die dringend benötigte Erholung bringen und helfen, ihre Gesundheit zu erhalten“, sagt Sandra Colitti.
Während der Corona-Pandemie waren Vorsorge- und Rehabilitationskliniken kurzzeitig geschlossen, inzwischen haben sie nach Umsetzung strenger Hygienekonzepte wieder geöffnet. Auch die Beratung erfolgt unter sorgfältiger Beachtung von Hygiene- und Abstandsregeln. „Die Corona-Pandemie hat viele pflegende Angehörige an ihre Belastungsgrenzen gebracht“, sagt Karl-Josef Laumann. „Grund war der zeitweise Wegfall von Einrichtungen der Tagespflege oder von Betreuungsgruppen. Doch bei aller Fürsorge darf die eigene Gesundheit nicht vergessen werden!.“
In Nordrhein-Westfalen gibt es rund 770000 Personen, die Pflege benötigen. Mehr als zwei Drittel der Betroffenen wird von ihren Angehörigen oder anderen Bezugspersonen zu Hause gepflegt.
Betroffene können mit der Caritas unter der Telefonnummer 02323/9296028 oder per E-Mail (s.colitti@caritas-herne.de) in Kontakt treten.

Autor:

Elmar Koenig (Redaktion Wochenblatt) aus Herne

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