Werdende Mütter sollten regelmäßig Untersuchungen in Anspruch nehmen
Rundum gut versorgt

Beim zweiten regulären Ultraschall in der 20. Schwangerschaftswoche lässt sich das Geschlecht des Kindes häufig gut erkennen. Foto: AOK
  • Beim zweiten regulären Ultraschall in der 20. Schwangerschaftswoche lässt sich das Geschlecht des Kindes häufig gut erkennen. Foto: AOK
  • hochgeladen von Elmar Koenig (Redaktion Wochenblatt)

Mit der Schwangerschaft beginnt für werdende Mütter eine aufregende Zeit, die mit vielen Fragen verbunden ist. Rat und Hilfe bieten Hebammen, Ärzte und Krankenkassen mit umfassenden Leistungen rund um Schwangerschaft, Geburt und die Zeit danach.

Regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen während der Schwangerschaft sollten unbedingt in Anspruch genommen werden. Der Arzt überprüft alle vier Wochen und in den letzten beiden Monaten alle 14 Tage, wie es um das Wohl von Mutter und Kind steht. „Die Untersuchungsergebnisse werden in den Mutterpass eingetragen. Diesen sollte die Schwangere stets bei sich tragen, damit bei Komplikationen schnell reagiert werden kann“, so AOK-Serviceregionsleiter Jörg Kock.
Bei der Untersuchung werden neben einer Urinkontrolle, Blutdruck- und Gewichtsmessung bei der werdenden Mutter auch eine Herztonkontrolle beim Kind vorgenommen. Pro Schwangerschaftsdrittel ist routinemäßig auch eine Ultraschalluntersuchung vorgesehen. Falls spezifische Probleme diagnostiziert werden, sind weitere Ultraschalluntersuchungen möglich.
Zur finanziellen Absicherung haben werdende Mütter, die als Arbeitnehmerin selbst gesetzlich krankenversichert sind, einen Anspruch auf Mutterschaftsgeld. „Mutterschaftsgeld wird von den gesetzlichen Krankenkassen als Entgeltersatzleistung während der Schutzfristen gezahlt, also sechs Wochen vor und acht Wochen nach der Entbindung. Bei Mehrlings- und Frühgeburten verlängert sich die Zahlung von acht auf zwölf Wochen ab dem Entbindungstag“, so Kock. Durch das Mutterschaftsgeld und gegebenenfalls Zuschüsse des Arbeitgebers ist sichergestellt, dass das bisherige monatliche Einkommen der werdenden Mutter vollständig ersetzt wird.
Kann der Haushalt wegen Beschwerden in der Schwangerschaft oder nach der Entbindung nicht weitergeführt werden und keine andere im Haushalt lebende Person kann einspringen, zahlen die Krankenkassen unter bestimmten Voraussetzungen auch eine Haushaltshilfe.
Viele Krankenkassen übernehmen für ihre Versicherten außerdem Zusatzleistungen, wie Schwangerschaftsgymnastik, Geburtsvorbereitungskurse und Rückbildungsgymnastik, oder stellen kostenfreie Service-Apps mit praktischen Tipps rund um die Schwangerschaft zur Verfügung.

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