Diakonie Ruhr eröffnet Wohngemeinschaften für Menschen mit Demenz an der Wörthstraße
Selbstbestimmt leben

Das Team der künftigen Pflegewohngemeinschaften an der Wörthstraße freut sich auf die baldige Eröffnung (von links): Sabine Janosch (Leiterin der Wohngruppen), Gabriele Liebrecht (Betreuungskraft), Theresia Hasenau, Dennis und Britta Hensen sowie Birgit Zeyen-Boegel (Pflegefachkräfte). Foto: Jens-Martin Gorny/Diakonie Ruhr
  • Das Team der künftigen Pflegewohngemeinschaften an der Wörthstraße freut sich auf die baldige Eröffnung (von links): Sabine Janosch (Leiterin der Wohngruppen), Gabriele Liebrecht (Betreuungskraft), Theresia Hasenau, Dennis und Britta Hensen sowie Birgit Zeyen-Boegel (Pflegefachkräfte). Foto: Jens-Martin Gorny/Diakonie Ruhr
  • hochgeladen von Elmar Koenig (Redaktion Wochenblatt)

Die Diakonie Ruhr weitet ihre Aktivitäten auf einen weiteren Standort aus und eröffnet im November in der Wohnanlage Wörthstraße in zwei ambulant betreute Wohngemeinschaften für Menschen mit einer Demenz.

Die Pflegewohngemeinschaften an der Wörthstraße befinden sich im Erdgeschoss des Komplexes. Sie verfügen jeweils über zwölf geräumige Einzelzimmer. „Wir möchten, dass Menschen mit einer Demenz ein selbstbestimmtes Leben in Gemeinschaft führen können, soweit dies im Rahmen ihrer kognitiven und körperlichen Einschränkungen möglich ist“, sagt Theresia Hasenau, Koordinatorin der Wohngemeinschaften.
Die Bewohner leben in familienähnlichen Strukturen. Jede Wohngemeinschaft verfügt über einen Gemeinschaftsraum mit Küche, in dem Mieter gemeinsam mit den Betreuungskräften frühstücken und jeden Tag das Essen frisch zubereiten. Pflege- und Betreuungskräfte bieten rund um die Uhr die notwendige Unterstützung.
Den Bewohnern steht zudem ein geschützter Außenbereich mit vielen Sitzgelegenheiten und Freiluft-Gesellschaftsspielen zur Verfügung. Außerdem können sie vielfältige Angebote in der Wohnanlage nutzen wie ein eigenes Schwimmbad, Kegelbahnen und Physiotherapie. Zu den individuellen Betreuungsleistungen gehören auch Aktivitäten wie gemeinsame Ausflüge.
Die Diakonie Ruhr ist eines der größten Unternehmen der Sozialwirtschaft in der Region und mit mehr als 60 Diensten und Einrichtungen sowie 3000 Mitarbeitern in Bochum, Witten, Dortmund und Lünen präsent. Gemeinsam mit der Evangelische Krankenhausgemeinschaft Herne/Castrop-Rauxel bildet sie den Evangelischen Verbund Ruhr mit insgesamt 5500 Mitarbeitern. Ein wesentliches Ziel des Verbundes ist die Vernetzung der Angebote der Gesundheitswirtschaft mit den ambulanten, teilstationären und stationären Angeboten der Altenhilfe. In Witten besteht bereits ein beispielhaftes Netzwerk. In Herne ist mit Gründung der neuen Pflegewohngemeinschaften ein wichtiger Schritt dorthin gemacht.

Autor:

Elmar Koenig (Redaktion Wochenblatt) aus Herne

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