Weißer Ring warnt vor Langfingern in der Weihnachtszeit
Zeit böser Überraschungen

Vorsicht Langfinger. Schnell wechselt jetzt wieder das Weihnachtsgeld den Besitzer, wenn man beim Besuch des Weihnachtsmarktes nicht aufpasst.Foto: privat
  • Vorsicht Langfinger. Schnell wechselt jetzt wieder das Weihnachtsgeld den Besitzer, wenn man beim Besuch des Weihnachtsmarktes nicht aufpasst.Foto: privat
  • hochgeladen von Elmar Koenig (Redaktion Wochenblatt)

Jetzt beginnt sie wieder, die Hochsaison der Taschendiebe. Mit den Eröffnungen der Weihnachtsmärkte häufen sich auch die Anzahl der Taschendiebstähle.
Das Gedränge auf dem Weihnachtsmarkt, am Glühweinstand, dicht an dicht stehende Menschen auf der Hinfahrt oder Heimfahrt in den öffentlichen Verkehrsmitteln oder die ausgelassen Feiernden – große Menschenmengen bieten vor allem Taschendieben eine gute Gelegenheit ihren Geschäften nachzugehen. Die potenziellen Opfer sind durch die Enge und das Geschehen abgelenkt, vermeintlich unbeabsichtigte Rempler werden kaum wahrgenommen. Eine gute Ausgangslage für Taschendiebe, um ihren Opfern das Handy, den Geldbeutel oder andere Wertgegenstände aus der Tasche zu ziehen. Bis der Diebstahl bemerkt wird, ist der Täter bereits mitsamt der Beute in der Menschenmenge verschwunden. Die Täter arbeiten oft in Gruppen. Einer lenkt ab, einer zieht und ein weiterer Täter verschwindet mit der Beute.
Lothar Schulz vom Weißen Ring, der Hilfsorganisation für Kriminalitätsopfer, warnt vor dem sorglosen Umgang mit Wertsachen. Man sollte sich auch in der Heimat so verhalten, wie man sich im Urlaub verhalten würde. Für den Besuch eines Weihnachtsmarktes sollte man nur so viel Geld mitnehmen, wie man tatsächlich benötigt. Brustbeutel und Gürteltasche erhöhen die Chance, dass das Bargeld und die Papiere am Ende des Tages in den eigenen Händen bleiben. Geldbörse oder das Smartphone in der Gesäßtasche sind eine unausgesprochenen Einladung für Taschendiebe. Außerdem sollten keine Wertgegenstände offen auf freien Flächen wie zum Beispiel Tischen abgelegt werden. Diebe werden solche Gelegenheiten für sich zu nutzen wissen. Auch sollte die Handtasche nie unbeobachtet abgestellt werden.
Schulz rät dazu, jeden Diebstahl anzuzeigen. Nur so könne die Polizei Bereiche identifizieren, in denen Kriminelle besonders aktiv sind.

Autor:

Elmar Koenig (Redaktion Wochenblatt) aus Herne

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