Schlaganfall: Experten bieten am 6. Mai Beratung an
Zwei Patienten täglich

Für zweieinhalb Stunden steht ein Bus am Krankenhaus. In ihm erfahren Interessierte mehr über die Behandlungsmöglichkeiten eines Schlaganfalls. Foto: ZED
  • Für zweieinhalb Stunden steht ein Bus am Krankenhaus. In ihm erfahren Interessierte mehr über die Behandlungsmöglichkeiten eines Schlaganfalls. Foto: ZED
  • hochgeladen von Elmar Koenig (Redaktion Wochenblatt)

Unter dem Motto „Herzenssache Lebenszeit“ setzt ein roter Bus das deutliche Signal, dass ein Schlaganfall ein Notfall ist, der schnellstmöglich ins Krankenhaus gehört. Am Montag steht er von 14 bis 16.30 Uhr vor dem Evangelischen Krankenhaus.
Anlass ist der bundesweite Tag des Schlaganfalls, den die Neurologen des Krankenhauses gemeinsam mit der Klinik für Innere Medizin und der Selbsthilfegruppe für Schlaganfallbetroffene zum Anlass nehmen, um über Symptome, Risiken und Behandlungsmöglichkeiten beim akuten Schlaganfall aufzuklären. Interessierte Besucher haben am Aktionstag die Möglichkeit, ihr persönliches Risiko zu testen. Ermittelt wird dieses durch Messungen des Blutdrucks und des Blutzuckers. Dazu klären Ärzte, Pflegepersonal und Beraterinnen umfassend über die verschiedenen Risikofaktoren auf, zu denen unter anderem auch Herzrhythmus-Störungen gehören.
Wer bereits von einem Schlaganfall betroffen ist, kann mit Vertretern der Selbsthilfegruppe ins Gespräch kommen. Die Mitglieder geben ihre persönlichen Erfahrungen weiter, wenn es darum geht, den durch die Krankheit veränderten Alltag zu bewältigen. Auch halten sie Tipps bereit, was beim Umgang mit Behörden oder anderen Einrichtungen zu beachten ist.
Das Evangelische Krankenhaus ist zentrale Anlaufstelle für Notfallpatienten mit Verdacht auf Schlaganfall. Die Fachklinik für Neurologie bietet eine speziell ausgerichtete Diagnostik und besondere Behandlungsmöglichkeiten für Betroffene. Jährlich werden hier von Chefärztin Sylke Düllberg-Boden und ihrem interdisziplinären Team aus Medizinern, Pflegekräften und Therapeuten mehr als 700 Patienten behandelt, die einen Schlaganfall erlitten haben. Sie behandeln im Schnitt fast zwei Patienten am Tag. Das zeigt, dass der Schlaganfall eine Volkskrankheit ist.

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