Bremer Künstlerin installiert Kuben vor der Mulvany-Villa
Farbe im Shamrockpark

Die Bremer Künstlerin Eva Boehme hat im Shamrockpark drei farbige Kuben installiert und das Areal mit einem wahren Eyecatcher versehen. Foto: Fakt Immobilien
  • Die Bremer Künstlerin Eva Boehme hat im Shamrockpark drei farbige Kuben installiert und das Areal mit einem wahren Eyecatcher versehen. Foto: Fakt Immobilien
  • hochgeladen von Elmar Koenig (Redaktion Wochenblatt)

Als die Essener Firma Fakt Immobilien den Shamrockpark übernahm, hatte sie zwei Ziele: zum einen sollte das geschichtsträchtige Areal ein Beispiel für den Strukturwandel und die Innovationskraft im Ruhrgebiet sein, zum anderen sollte die bis dahin abgeschlossene Parklandschaft in die Stadtlandschaft integriert werden.
Das erste Ziel geht in großen Schritten voran, was die Erfolge in der Vermietung, die Eröffnung des Business-Centers, das Konzept zur ganzheitlichen energetischen Sanierung und die erzielten Meilensteine in der Baurechtschaffung zeigen. Für das Erreichen des zweiten Ziels wurde nun ein Farbtupfer gesetzt.
Die Bremer Künstlerin Eva Boehme hat im Shamrockpark drei farbige Kuben installiert und das Areal mit einem wahren Eyecatcher versehen. Die Würfel aus Verbundglas wurden auf der Wiese vor der historischen Mulvany-Villa feierlich eröffnet. Die in Blau, Gelb und Rot gefärbten Kuben bilden durch ihre Farbgebung und ihre Anordnung Farbräume, die sich spielerisch in die Parklandschaft des Geländes einfügen und sich von ihr abheben. Sie sind begehbar, so dass der Betrachter beim Eintritt immer einen neuen Eindruck vom Farb- und Lichtspiel erhält. Angeordnet sind die Kuben in Form eines dreiblättrigen Kleeblatts, womit der Bogen zum Shamrockpark gespannt ist. Schließlich steht Shamrock im irischen Sprachgebrauch für das dreiblättrige Kleeblatt, dem Nationalsymbol der Iren und ein Verweis auf die britischen Wurzeln des frühen deutschen Bergbaus.
Der Kunsthistoriker Ferdinand Ulrich führte die mehrfache Wechselbeziehung aus, die sich durch das Kunstwerk in der öffentlichen Umgebung entfaltet: „Das sich durch die natürliche Vegetation ergebende Lichtspiel sorgt für immer neue Eindrücke und ergibt eine spannungsvolle Korrespondenz.“ Zudem sind Farbe und Form auch als Hommage an den aus Bottrop stammenden Bauhaus-Künstler Josef Albers zu verstehen, der in seiner Arbeit Interaction of Colour die Wirkweisen von Farbe und geometrischer Form ausdrückte.

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen