Aufsteiger ohne Bezirksliganiveau

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Es hatte unter der Woche Gespräche innerhalb der Mannschaft gegeben, denn gegen den Tabellenletzten mussten die Punkte eingefahren werden. „Ich brauche eine Mannschaft, keine Einzelkämpfer“, war Trainer Sadowicz klares Veto. „Wir dürfen TuS Kaltehardt nicht unterschätzen“, gab er für das wichtige Spiel vor, „die junge Mannschaft steht mit dem Rücken zur Wand.“ Doch der Aufsteiger konnte kein Bezirksliga-Niveau aufbieten und konnte dem BV Herne-Süd nicht gefährlich werden.
In der Anfangsphase scheiterten die Süder noch am gut aufgelegten Torwart, doch nach 19 Minuten stellte Marcel Schönherr die Herner Führung ein und vollsteckte nur vier Minuten später zum 2:0. Tim Rduch legte nur Minuten später nach und vor der Pause setzte es noch das 4:0 von Marcel Schönherr.
Dirk Sadowicz und Vorsitzender Rainer Ausmeier forderten in ihrer Kabinenansprache trotz des Vorsprungs vollen Einsatz.
Es ging nach dem Seitenwechsel durchaus munter weiter, dass 5:0 setzte es in der 48. Minute und es gab weitere zwei Tore zum 7:0 Endstand zu sehen. Kaltehardt hatte erst in der letzten Minute die beste Chance zu einem Ehrentreffer, scheiterte aber am Pfosten. Für den Aufsteiger könnte der Klassenerhalt zu einer unlösbaren Aufgabe werden.
Trainer Sadowicz hätte sich ein zweistelliges Ergebnis gewünscht, dennoch gab er zu Protokoll: „Das war okay, denn wer gibt schon noch alles nach so einer Führung.“
Schon das nächste Spiel muss zeigen, ob die Gespräche und der gute Sieg für mehr Sicherheit und einen starken Teamauftritt sorgen, denn gegen DJK Rotthausen wird es richtig schwer. Die Gastgeber sind ein eingeschworenes Team und dagegen muss der BV Herne-Süd eine Spitzenleitung abfordern und frühe Gegentore wie zuletzt vermeiden.
Die zweite Mannschaft ist in der Kreisliga C derzeit nicht zu stoppen. Auch Aruva Sivasspor konnte die Angriffsmaschinerie der Süder nicht abwehren und lag nach gerade einmal zwanzig Minuten mit 4:0 zurück. Nach 90 Minuten hatte das starke Team einen 9:3 sieg erspielt, wobei durchaus weit mehr Tore für Herne-Süd hätten fallen müssen. Zudem haderte Trainer Dursun mit den drei Gegentoren. Die Tabellenspitze ist weiterhin fest in der Hand der Süder.

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