Der Herner EV und die Tilburg Trappers gewannen ihre ersten vier Meisterschaftsspiele
Das erste Spitzenspiel

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Der Herner EV ist eine von vier Mannschaften, die mit vier Siegen in die Meisterschaft gestartet ist. Am Freitag kommt es gegen die Tilburg Trappers zum ersten echten Spitzenspiel in der Oberliga. Die Niederländer weisen ebenfalls eine weiße Weste auf.

Sieg Nummer vier gelang dem Herner EV am vergangenen Sonntag bei den Saale Bulls in Halle. Wie schon beim ersten Auswärtsspiel in Erfurt fand die Mannschaft von Danny Albrecht schwer ins Spiel und geriet in der 2. und 4. Minute mit 0:2 in Rückstand. "Irgendwie waren wir bei den Gegentoren wohl noch im Bus", kommentierte der Trainer den Fehlstart. Im Anschluss fand die Mannschaft besser ins Spiel und verkürzte den Rückstand in der 18. Minute durch Dennis Palka.
Nils Liesegang traf zu Beginn des zweiten Drittels zum Ausgleich (21.). Spätestens jetzt waren die Herner auf der Erfolgsspur angekommen. Einzig mit der Chancenverwertung konnte man nicht zufrieden sein. „Wir hätten durchaus mehr Treffer erzielen können“, stellt Albrecht fest. Von den vielen Gelegenheiten konnte lediglich Nils Liesegang eine zum 3:2 nutzen (34.). Die selten zwingenden Chancen der Gastgeber waren dagegen stets sichere Beute von Schlussmann Björn Linda. Weil auf der Gegenseite auch der ehemalige Herner Michel Weidekamp ein starkes Spiel machte, fielen im letzten Spielabschnitt keine Tore mehr.
Deutlich klarer fiel der Sieg am vergangenen Freitag gegen die Hannover Indians aus. Vor 1551 Zuschauern in der Eishalle am Gysenberg gewann der Herner EV mit 6:0. Die Gastgeber nutzen eine doppelte Überzahl durch Dominik Piskor zum 1:0 (5.), wenig später dann auch die einfache Überzahl durch einen wunderbar herausgespielten Treffer von Patrick Asselin (6.). Die Gäste kamen dann deutlich besser im Spiel, doch stets war bei Björn Linda Endstation. Als Kapitän Michel Ackers fünf Sekunden vor Drittelende auf 3:0 erhöhte war die Partie schon fast entschieden.
In den zweiten 20 Minuten blieb der Herner EV weiterhin die bestimmende Mannschaft. Erst erzielte Marcus Marsall nach schönem Pass von Nils Liesegang das 4:0, nach einer halben Stunde markierte Dominik Piskor das 5:0. Die Indians waren geschlagen, im letzten Drittel passierte nicht mehr viel. Förderlizenz-Spieler Maximilian Herz traf noch zum 6:0. Björn Linda blieb ohne Gegentor und wurde zum Spieler der Partie gewählt.
Am Freitag geben um 20 Uhr die Tilburg Trappers ihre Visitenkarte in der Eishalle am Gysenberg ab. Damit kommt es zum ersten Aufeinandertreffen der beiden Halbfinalisten aus der letzten Saison. Nach dem Sieg in Halle gab Albrecht seiner Mannschaft zwei Tage Pause. Dann aber werde man sich intensiv auf den Gegner vorbereiten, versprach der Trainer.

Insgesamt mehr als 3500 Zuschauer sahen die beiden Heimspiele des Herner EV. Am Freitag dürfte es wieder eine gute Kulisse geben, denn dann kommt es gegen die Tilburg Trappers zum Spitzenspiel. Archivfoto: Arne Pöhnert.
Autor:

Elmar Koenig (Redaktion Wochenblatt) aus Herne

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