Eishockey: Herner EV verliert bei den Crocodiles
Die erste Niederlage im siebten Spiel

Vor allem das Überzahlspiel des Herner EV funktionierte gegen den Krefelder EV gut. Archivfoto: Arne Pöhnert

Nun hat es auch den Herner EV erwischt. Am vergangenen Freitag kassierte der Oberligist bei den Hamburg Crocodiles die erste Niederlage in der laufenden Meisterschaft. Mit dem Heimsieg gegen den Krefelder EV konnte die Tabellenführung zwei Tage später wieder zurückerobert werden.

Das 6:2 am vergangenen Sonntag gegen den Krefelder EV war die passende Antwort auf den ersten Rückschlag in der Eishockey-Oberliga. Dabei erwischten die Gäste den besseren Start ins Spiel und hatten gleich mehrere Gelegenheiten, in Führung zu gehen.
Erst der Treffer von Marcus Marsall in der 8. Minute gab dem Herner Spiel die nötige Sicherheit. Mit zwei Überzahl-Treffern gleich zu Beginn des zweiten Drittels durch Christoph Ziolkowski (21.) und Patrick Asselin (22.) konnte der Herner EV die Weichen auf Sieg stellen. Allerdings blieb der Krefeld EV jederzeit gefährlich im Konterspiel. Einer dieser Konter endete in der 29. Minute im Tor. Die Herner ießen sich aber nicht aus dem Konzept bringen und antwortete durch Dominik Piskor in der 40. Minute mit dem 4:1.
Den Sieg ließ sich der Favorit im letzten Drittel nicht mehr nehmen. Erneut Patrick Asselin (54.) und Luca Schöpf (57.) trafen zum 5:1 und 6:1, ehe Krefelds Stefan Traut (58.) den Endstand erzielen konnte. „Hinten haben wir heute viel zugelassen, vor dem Tor waren wir allerdings abgeklärter als der Gegner", bilanzierte Trainer Danny Albrecht, der vor allem mit dem Überzahlspiel seiner Mannschaft zufrieden war.
Vor allem zeigte die Mannschaft die erwünschte Reaktion nach der Niederlage bei den Hamburg Crocodiles zwei Tage zuvor. Erstmals in dieser Saison begann Lukas Schaffrath zwischen den Pfosten. Er zeigte in den ersten 20 Minuten eine sehr ordentliche Leistung. Immer wieder kam Hamburg frei zum Abschluss, immer wieder war Schaffrath zur Stelle. Doch auch sein Gegenüber erwischte einen guten Tag und vereitelte beste Chancen von Marcus Marsall, Dominik Piskor und Patrick Asselin.
In den ersten fünf Minuten des zweiten Abschnitts waren die Herner überhaupt nicht auf dem Eis. Zwischen der 21. und der 26. Minute machten die Gastgeber aus einem 0:0 ein 3:0. Dies war dann auch das Ende des Arbeitstages von Schaffrath, der fortan von Björn Linda ersetzt wurde. „Die Mannschaft hat in den ersten 30 Minuten einfach nicht das gespielt, was wir vorgegeben haben", ärgerte sich Danny Albrecht, der die Schuld ausdrücklich nicht beim Torwart suchte.
In den letzten 30 Minuten bewies der Herner EV Moral. Man schnürte die Gastgeber im eigenen Drittel ein, scheiterte jedoch immer wieder am überragenden Torwart oder am Pfosten. Das einzige Tor gelang Nils Liesegang in einer 5-3-Überzahlsituation. Kurz vor dem Ende trafen die Hamburger zum 4:1 ins leere Herner Tor. Der Sieg der Hamburger sei verdient gewesen, stellte Albrecht im Anschluss an das Spiel fest.
Am Freitag soll die Tabellenführung verteidigt werden. Der Herner EV empfängt in der Eishalle am Revierpark die Rostock Piranhas. Am Sonntag steigt das auswärts das Spitzenspiel bei den Hannover Scorpions.

Autor:

Elmar Koenig (Redaktion Wochenblatt) aus Herne

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