Ruhrpott Baskets treffen jetzt auf Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt
Die Wochen der Wahrheit

Constanze Przybyl rückte aus der zweiten Mannschaft auf und machte ihre Sache ordentlich.

Dieser Gegner liegt den Ruhrpott Baskets überhaupt nicht: Gegen den RC Borken-Hoxfeld verloren die Hernerninnen in eigener Halle mit 53:60. Das Hinspiel hatte der Aufsteiger sogar mit 54:29 für sich entscheiden können. Immerhin war man diesmal nicht chancenlos.

Die Mannschaft wollte sich besser präsentieren als bei der hohen Niederlage gegen die VfL Astrostars Bochum. Klar war aber auch, dass die Punkte im Kampf um den Klassenerhalt vor allem gegen die Gegner geholt werden müssen, gegen die es in den kommenden Wochen gehen wird.
Verzichten musste Trainer Benjamin Heck auf Swantje Rath, die aufgrund einer Klassenfahrt fehlte. Aus der zweiten Mannschaft rückte Constanze Przybyl auf. Sie machte ein gutes Spiel und kam auf acht Punkte.
Nach ausgeglichenem Auftakt (7:7) setzte sich der RC Borken-Hoxfeld mit einem 12:--Lauf ab. Danach fanden die Ruhrpott Baskets wieder besser ins Spiel, so dass es zum Ende des ersten Viertels 16:22 stand. Das zweite Viertel verlief ausgeglichen. Beide Mannschaften überzeugten nun durch ihre Verteidigung. Zwei Minuten vor Ende kamen die Ruhrpott Baskets durch einen Dreier von Sarah Berft bis auf 28:32 heran, doch der Aufsteiger hatte die richtige Antwort parat und konnte die Führung bis zur Halbzeit auf 36:28 ausbauen.
Bei beiden Mannschaften stand im dritten Viertel die Verteidigung im Vordergrund, so dass jeder Punkt hart erarbeitet werden musste. Leider schafften es die Hernerinnen aber nicht mehr, durch einen Lauf dem RC Borken-Hoxfeld gefährlich zu werden. So ging es mit einem 38:49-Rückstand in das letzte Viertel. Dieses konnten die Gastgeberinnen zwar mit 15:11 für sich entscheiden, doch gerade nach dem Zwischenstand von 53:49 mobilisierten die Gäste alle Kräfte sicherten sich den Sieg. „Mit ein bisschen mehr Glück im Abschluss wäre heute vielleicht mehr drin gewesen. Für mich war es wichtig, dass wir den Kampf angenommen haben und körperlich dagegen gehalten haben", sagte Heck nach dem 53:60.
Tatsächlich seien die Auftritte der vergangenen Wochen gegen Mannschaften aus der oberen Tabellenhälfte der Basketball-Oberliga zumeist ordentlich gewesen, stellte der Trainer fest und wagte einen Ausblick: "In den kommenden Wochen müssen wir genau mit derselben Einstellung in die Spiele gehen, dann werden gegen die direkten Konkurrenten um den Klassenerhalt auch wieder Siege folgen."
Einer dieser Konkurrenten ist der SC Westfalia Kinderhaus. Das Spiel in Münster (Von-Humboldt-Straße 13) beginnt am Sonntag um 16 Uhr. Das Hinspiel gewannen die Ruhrpott Baskets mit 64:49. Mit einem erneuten Sieg würden die Hernerinnen am derzeitigen Tabellenachten vorbeiziehen.
"Für mich war es wichtig, dass wir den Kampf angenommen haben."

Benjamin Heck

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