Corona hat die Eishockey-Oberliga mächtig durcheinandergewirbelt
Ein schiefes Bild

Wo ist der Gegner? Im zweiten Drittel gegen die Black Dragons fehlte es dem Herner EV an Biss. Trainer Danny Albrecht bemängelte in diesem Abschnitt das körperlose Spiel seiner Mannschaft.
  • Wo ist der Gegner? Im zweiten Drittel gegen die Black Dragons fehlte es dem Herner EV an Biss. Trainer Danny Albrecht bemängelte in diesem Abschnitt das körperlose Spiel seiner Mannschaft.
  • Foto: Max Schneider/Herner EV
  • hochgeladen von Elmar Koenig (Redaktion Wochenblatt)

Dem Herner EV fehlt es in dieser Saison offensichtlich an Konstanz. Mit der Niederlage am Sonntag gegen die Black Dragons Erfurt konnte der Eishockey-Oberligist nicht zum ersten Mal die Erwartungen nicht erfüllen. Möglicherweise ist dieser Gegner jedoch deutlich stärker einzuschätzen als es der Tabellenstand vermuten lässt.

Die Gelegenheit zur Revanche bietet sich bereits am Dienstagabend. Vor dem zweiten Spiel gegen die Black Dragons Erfurt binnen drei Tagen belegt der Herner EV mit 50 Punkten den fünften Tabellenplatz in der Nordgruppe der Eishockey-Oberliga.

Tatsächlich bietet die Tabelle zurzeit ein mächtig schiefes Bild: Der Vorsprung auf die Hannover Indians beträgt zwar neun Punkte, doch der Tabellensechste hat satte sieben Spiele weniger ausgetragen. Blickt man auf die gesamte Liga, ist die Diskrepanz zwischen den Vereinen sogar noch extremer. Das Spitzentrio (Hannover Scorpions, Tilburg Trappers, Saale Bulls Halle) kam bis Sonntag auf 31 ausgetragene Partien. Die Black Dragons hingegen hatten erst 20 Spiele auf ihrem Konto.

Zwar wurde die 3:4-Niederlage am Sonntag gegen Erfurt erst in der Verlängerung besiegelt, tatsächlich aber sah Danny Albrecht, Trainer des Herner EV, die Gründe dafür im zweiten Drittel. In diesem Abschnitt verspielte seine Mannschaft ein 2:0 nach Treffern von Marcus Marsall (6.) und Denis Fominych (19.). Zwischen der 29. und 37. Minute kamen die Gäste zu drei Treffern. Albrecht monierte vor allem das körperlose Spiel seiner Mannschaft in dieser Phase des Spiels.

Dem Herner EV gelang im dritten Drittel durch Richie Müller (54.) das 3:3. Dabei nutzten die Gastgeber eine 5:3-Überzahl zu ihren Gunsten. Mit diesem Ergebnis war zumindest ein Punkt gesichert. Der zweite Zähler ging in der Verlängerung an die Gäste, weil diese mit einem Mann mehr auf dem Eis zum 4:3 (63.) trafen.

Kurios verlief das Auswärtsspiel des Herner EV bei den Rostock Piranhas am vergangenen Freitag. Nach zwei Dritteln stand es 1:1, doch im Schlussabschnitt ließ die Mannschaft von Danny Albrecht sechs Treffer folgen. Die Gastgeber, die lediglich vier Verteidiger aufstellen konnten, brachen in den letzten 20 Minuten völlig ein.

Autor:

Elmar Koenig (Redaktion Wochenblatt) aus Herne

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