Eine Turnerin macht ihren Weg

Celina Iczek hat noch viel vor.
  • Celina Iczek hat noch viel vor.
  • Foto: Herner Turnvereinigung
  • hochgeladen von Dirk Marschke

Das Sportlerleben hält wie das echte so manche Höhen und Tiefen bereit. Das musste auch die erst 18-jährige Celina Iczek bereits erfahren. Doch auch von schweren Verletzungen lässt sich die junge Frau nicht unterkriegen. Mit Fleiß und Ehrgeiz kämpfte sie sich immer wieder nach vorne.
Mit knapp sechs Jahren begann Celinas Karriere bei der Herner Turnvereinigung. Da sie nicht mit dem größten Talent gesegnet war, hieß es am Boden, Barren, Balken und Sprung kräftig zu trainieren. Bei den Gauwettkämpfen arbeitete sie sich langsam vom Mittelfeld nach vorne vor. Mit zehn Jahren gehörte ihr dort dann immer ein Platz auf dem Siegerpodest.
Von da ab versuchte sie sich bei westfälischen Wettkämpfen, wo sie sich ebenfalls von ganz unten langsam ins Mittelfeld vorkämpfte. Mit zwölf Jahren startete Celina Iczek erstmals bei den Westfälischen Meisterschaften in der C-Klasse und in der unteren Landesliga. Ein angebrochenes Brustbein, eine gebrochene Rippe sowie drei Bänderrisse im Fuß warfen sie aber immer wieder zurück.
Ihre schwerste sportliche Herausforderung stand Celina aber noch bevor. Ein Kreuzbandriss im Jahr 2009 stoppte die damals 16-jährige. Sie musste nach einer einjährigen Pause praktisch noch einmal ganz von vorne anfangen.
Doch ihr Ehrgeiz und kontinuierlicher Fleiß wurden in dieser Saison belohnt. Als unangefochtene Vereins- und Gaumeisterin turnte Sie eine erfolgreiche Landesliga 1-Saison. Bei der Ruhrolympiade sicherte sie sich als Einzelturnerin die Silbermedaille. Und beim Dortmunder Pokalwettkampf verwies sie die drei Klassen höher startenden Bochumer Turnerinnen der NRW-Liga sowie zwei Bundesliga-Turnerinnen auf die Plätze.
Da Celina Turnen allein nicht mehr genügte, musste jetzt auch noch die Teilnahme im Mehrkampf sein. Neben den vier Turndisziplinen werden dabei der 100 Meter-Lauf, Weitsprung, Kugelstoßen und Schleuderball verlangt. Zu den drei Trainingseinheiten in der Turnhalle verbrachte Celina jetzt auch noch viele Stunden auf dem Sportplatz.
Der Aufwand zahlte sich aus. Platz 3 im Mai bei den NRW-Meisterschaften bedeutete die Qualifikation für die Deutschen Mehrkampfmeisterschaften im niedersächsischen Einbeck. Ihr angepeiltes Ziel war ein Platz unter den ersten 20. Es kam aber weit besser. Platz 9 mit 84,14 Punkten sicherte ihr die Qualifikation für die Deutschen Mehrkampfmeisterschaften 2013.
Doch zunächst wartet eine ganz andere Herausforderung auf Celina Iczek: Das Abitur.

Autor:

Dirk Marschke aus Herne

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