Herner EV siegt bei Harzer Falken 7:2 und tritt noch zweimal auswärts an S
Erst am Ende überlegen

Der Herner EV kann für die Playoffs planen. Der Vorverkauf ist bereits gestartet. Foto: Arne Pöhnert

pät, aber nicht zu spät wurde der Herner EV seiner Rolle gerecht. Der Favorit gewann sein einziges Spiel am vergangenen Wochenende bei den Harzer Falken mit 7:2. Die Entscheidung fiel allerdings erst im letzten Durchgang.

Entgegen der ersten Ankündigung konnte HEV-Trainer Danny Albrecht nicht auf den neuen Förderlizenzspieler Mark Ledlin aus Kassel zurückgreifen. Der Stürmer kam bei den Huskies zum Einsatz. Auch Nico Kolb, Förderlizenzspieler aus Bad Nauheim, konnte noch nicht mitwirken. Beim ihm stand nach seiner Verletzung zur Absicherung noch ein medizinischer Test aus, der erst am Montag durchgeführt wurde.
Die erste Chance der Partie hatte der Herner EV in der Anfangsminute, doch zwei Strafzeiten in kurzer Folge bescherten den Gastgebern ein 5:3-Überzahlspiel. Das überstanden die Grün-Weiß-Roten auch dank einiger Paraden von Björn Linda. Danach kam der Herner EV besser in die Partie. Julius Bauermeister vergab in der 8. Minute eine gute Möglichkeit. Ein Unterzahl-Konter der Falken brachte stattdessen aber noch in der selben Minute die überraschende Führung für die Gastgeber. Danach hatten die Herner durchaus Möglichkeiten zum Ausgleich, aber auch die Falken ließen nicht locker.
Der zweite Abschnitt begann wesentlich besser für die Gäste. Bereits nach 28 Sekunden wurde Dennis Thielsch nach Querpass von vor dem Tor zwar am Schuss gehindert, aber Patrick Asselin konnte stattdessen zum 1:1 einschießen. In der 28. Minute konnte Björn Linda gegen die Falken retten und im Gegenzug war es dann Julius Bauermeister, der einen Konter zur 2:1-Führung abschließen konnte. Die Falken steckten aber nicht auf und blieben gut im Spiel. So war das 2:2 nach 31 Minuten nicht unverdient. Danach verlief die Partie bis zur zweiten Drittelpause ausgeglichen mit Chancen auf beiden Seiten und zwei guten Torhütern.
Das Schlussdrittel begann mit einem Lattentreffer der Falken. Ein weiteres Break führte in der 48. Minute durch Patrick Asselin zur neuerlichen Herner Führung und spätestens mit dem 4:2 in der 52. Minute durch Dennis Thielsch war der Knoten geplatzt. Nun kamen die lange Zeit gut mitspielenden Gastgeber nicht mehr zurück, so dass die Grün-Weiß-Roten durch weitere Treffer von Brad Snetsinger und zweimal Sören Hauptig den Vorsprung ausbauen konnten.
Nach dem Auswärtsspiel heute in Leipzig tritt der Herner EV am Freitag erneut in fremder Halle an. Ab 20 Uhr geht es am Essener Westbahnhof gegen die Moskitos. Das nächste Heimspiel der Grün-Weiß-Roten folgt am Sonntag, 10. Februar, um 18.30 Uhr gegen Preussen Berlin.

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