Herner EV erreicht mit zwei Siegen am vergangenen Wochenende Minimalziel
Heimrecht in erster Runde

Es darf gejubelt werden: Der Herner EV kann nicht mehr von einem der ersten drei Plätze verdrängt werden.

Der Herner EV wird hat sich das Heimrecht für die erste Playoff-Runde vorzeitig gesichert. Nach dem 5:2 am Sonntag gegen die Black Dragons Erfurt kann die Mannschaft in der Nordgruppe der Eishockey-Oberliga nicht mehr von einem der ersten drei Plätze verdrängt werden. Rang vier wäre notwendig, um das entscheidende letzte Spiel der ersten Playoff-Runde vor eigenem Publikum auszutragen.

Nach dem Sieg gegen die Erfurter kam der Tabellenzweite auf 85 Punkte. Der Rückstand auf Spitzenreiter Tilburg Trappers betrug vor dem gestrigen Duell in den Niederlanden (Ergebnis lag erst nach Redaktionsschluss vor) zwölf Zähler, der Vorsprung auf die Crocodiles Hamburg sieben.

Schlüsselspiel gegen die Crocodiles

An dem beiden kommenden Wochenenden bestreitet die Mannschaft von Trainer Danny Albrecht jeweils zwei Spiele. Auswärts geht es noch gegen die beiden Kellerkinder Krefelder EV (21. Februar) und Rostock Piranhas (1. März). Ein Schlüsselspiel könnte das Heimspiel gegen die Crocodiles Hamburg am kommenden Sonntag werden. Gut möglich, dass in dieser Partie der zweite Tabellenplatz gesichert wird. Beginn ist um 18.30 Uhr. Das letzte Heimspiel folgt am 28. Februar ab 20 Uhr gegen die Hannover Scorpions.

Gegen die Black Dragons Erfurt besorgte Lars Grözinger das 1:0 im ersten Drittel (18.). Die Entscheidung sollte bereits im zweiten Durchgang fallen. Zweimal konnten die Gäste die Herner Führung ausgleichen (28. und 34.). Doch nach dem Treffer zum 2:1 durch Niklas Heyer (32.) trafen noch Patrick Asselin (34. und 39.) sowie Marcus Marsall (35.) zum 5:2. Im Schlussabschnitt kontrollierten die Herner das Spiel, doch auf beiden Seiten fielen keine Tore mehr.

Moskitos im letzten Drittel ohne Chance

Der Herner EV gewann am vergangenen Freitag bei den Moskitos mit 8:4 (1:1, 2:2, 5:1) und entschied damit auch das vierte Derby gegen die Essener für sich. Zwar waren die Gäste von Beginn an das bessere Team, mussten vor 1859 Zuschauern bei doppelter Unterzahl jedoch zunächst einen Rückstand hinnehmen. In der 16. Minute glich Denis Fominych zum 1:1 aus. Das zweite Drittel war ein offener Schlagabtausch. Die Führung des Herner EV durch Dennis Thielsch (22.) drehten die Hausherren durch zwei Treffer. Nils Liesegang traf kurz vor dem Ende des zweiten Drittels zum 3:3.

Die letzten 20 Minuten dominierte der Herner EV. Christopher Kasten (43)., Dominik Piskor (46.) und Dennis Palka (46.) und Patrick Asselin (51.) schossen ein 7:3 heraus. Nach einem Gegentreffer besorgte Marcus Marsall (55.) den Endstand zum 8:4. Vor allem mit der Schlussphase war Trainer Danny Albrecht zufrieden: „Im letzten Drittel haben wir genau das gespielt, was uns stark macht. Wir konnten durch unsere Schnelligkeit viele Überzahlsituationen im gegnerischen Drittel erzeugen."

Autor:

Elmar Koenig (Redaktion Wochenblatt) aus Herne

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