Herner EV bleibt Regionalligist

Frank Schäfer nimmt die aktuelle Entwicklung gelassen.
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Nach dem vepassten sportlichen Aufstieg hatten die Fans des Herner EV noch die Hoffnung, als Nachrücker in die Oberliga zu kommen. Doch dies erfüllt sich offenbar nicht.
„Ich gehe zu 99 Prozent davon aus, dass wir auch in der kommenden Spielzeit in der Regionalliga antreten werden“, erklärt Frank Schäfer, der erste Vorsitzende des Herner EV. Denn alle sportlich qualifizierten Teams haben sich laut des Landesverbandes NRW fristgerecht gemeldet.
Doch Frank Schäfer sieht diese Entwicklung von der positiven Seite. Schließlich ist es das Ziel des Vereins, langfristig den Eishockeysport in der Stadt zu sichern. Und eine weitere Saison in der vierten Liga will Schäfer als Aufbaujahr nutzen.
Dazu gehören natürlich auch die Renovierungsarbeiten an der Eishalle, für die er noch einmal um Unterstützung und helfende Hände wirbt. „Es wäre schön, wenn uns Freunde und Anhänger des Eissports helfen würden. Es geht schließlich nicht nur um den HEV sondern um den Erhalt einer Eishalle für Herne und die Region“Dennoch hätte sich Schäfer gegen einen Aufstieg natürlich nicht gewehrt. „Aus sportlicher Sicht und für die Fans wollten wir aufsteigen“, macht er deutlich.
Dies soll in der nächsten Saison gelingen. Nicht mehr mithelfen werden dabei Marc Höveler, Philipp Louven und Sascha Panek, die mit ihrer Urlaubsreise vor dem entscheidenden Spiel um den Oberliga-Aufstieg für Irritationen gesorgt hatten. Der Verein brauche eine „charakterstarke Mannschaft" um den Aufstieg zu realisieren, erklärt Schäfer. Diese drei in der Vergangenheit wichtigen Kräfte sieht er dazu offenbar nicht mehr geeignet.
Es ist nun die Aufgabe der sportlichen Leitung um Trainer Carsten Plate und Frank Petrozza sowie von Geschäftsführer Hans-Jürgen Schubert und Frank Schäfer, die richtigen Akteure zu finden, um eine schlagkräftige Truppe für die neue Saison zusammenzustellen.
Nach den aktuellen Planungen bekommt es der HEV in der Regionalliga mit neun weiteren Teams zu tun. Dies sind die Grefrather Eissport Gemeinschaft, der ESC Darmstadt, der EHC Netphen 08, der ERV Dinslakener Kobras, der EC Bergisch Land, die Young Lions Frankfurt 1b, die EJ Kassel 1b, der Kölner EC und der Neusser EV.
Auch der Spielmodus soll wohl beibehalten werden. Das heißt nach der regulären Saison mit 18 Spielen qualifizieren sich die ersten vier Teams für die Pokalrunde gegen die letzten vier der Oberliga um den Aufstieg. Die endgültige Entscheidung darüber fällt aber erst auf der Ligentagung Anfang Juli.

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