Herner EV: Die 13 als Glückszahl

Nach dem 2:0 gegen die Tilburg Trappers ist dem Herner EV die Tabellenführung in diesem Jahr kaum noch zu nehmen.
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  • Foto: Rüdiger Ungebauer/Finelight Photography
  • hochgeladen von Elmar Koenig (Redaktion Wochenblatt)

Ist der Herner EV unschlagbar? Dieser Eindruck drängt sich nach den Spielen des vergangenen Wochenendes auf. Nach dem 2:0-Sieg gegen die Tilburg Trappers ist der Spitzenreiter der Konkurrenz um 10 Punkte enteilt.

Das Spiel des Tabellenersten gegen den Tabellenzweiten konnte am Sonntagabend die Erwartungen erfüllen. Bis 34 Sekunden vor der Schlusssirene lieferten sich der Herner EV und die Tilburg Trappers ein packendes Duell. Dann sorgte Brad Snetsinger mit dem 2:0 für die Entscheidung.

Beide Mannschaften lieferten sich von Beginn an einen Schlagabtausch, dem eine lange Zeit lediglich die Tore fehlten. Erst in der 42. Minute Michel Ackers die Zuschauer in der Eishalle am Gysenberg erlösen. Warum der Herner EV am Ende das Spitzenspiel gewann, war vielleicht mit einem Quäntchen mehr Glück, vielleicht mit einer Portion mehr Siegeswillen zu erklären. Tatsächlich begegneten sich beide Mannschaften von der ersten bis zur letzten Minute auf Augenhöhe.

Von wegen Unglückszahl: Den 13. Sieg in Serie feierte der Herner EV mit dem 2:0 gegen die Niederländer. In der Oberliga Nord kommt die Mannschaft von Trainer Frank Petrozza nach dem 22. Spieltag auf 57 Punkte. Auf den Rängen zwei bis sechs folgt mit einem deutlichen Rückstand namhafte Konkurrenz: Tilburg Trappers (47 Punkte), Crocodiles Hamburg (46), Füchse Duisburg (45), MEC Halle (44) und Moskitos Essen (43).

Viel hätte am Sonntagabend nicht gefehlt, und der Abstand zwischen den Tabellenplätzen eins und zwei wäre deutlich geringer ausgefallen. Die erste Möglichkeit bot sich den Gästen bereits nach 29 Sekunden, dann hatte der Herner EV die ersten Chancen. Spätestens nach dem ersten Powerplay konnte man erkennen, dass Ian Meierdres, der vielleicht beste Torhüter der Oberliga, nur schwer zu überwinden sein würde. Sein Gegenüber Michel Weidekamp, laut Statistik die Nummer zwei, stand diesem Auftritt allerdings in nichts nach. Ein torarmes Spiel war die logische Folge, beide Trainer würdigten nach dem Spielende die Leistungen ihrer Torhüter.

Die Gäste hatten ihre stärkste Phase nach dem 0:1. Gerade in diesen Minuten war es der erst 18 Jahre alte Weidekamp, der seiner Mannschaft die Führung ein ums andere Mal retten konnte. Die Entscheidung fiel, nachdem Gästetrainer Bo Subr 90 Sekunden vor dem Ende des Spiels seinen Torhüter zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis nahm.

Ganz anders war übrigens das Spiel des Herner EV zwei Tage zuvor bei FASS Berlin verlaufen. Gleich zwölf Tore bekamen die Zuschauer zu sehen. Erst beim Zwischenstand von 4:6 (46.) konnte sich eine der beiden Mannschaften einen Vorsprung von zwei Toren erspielen. Danach gestaltete der Herner EV das Ergebnis mit zwei weiteren Treffern standesgemäß. Die Torschützen in Berlin waren: Jan-Niklas Pietsch (9.), Sören Hauptig (12. und 51.), Dominik Luft (23.), Brad Snetsinger (42.), Aaron McLeod (44. und 46.) sowie Michel Ackers (55.).

Alles andere als eine Fortsetzung der Siegesserie wäre eine Überraschung. Am Freitag, 16. Dezember, tritt der Herner EV beim EHC Timmendorfer Strand an, der mit 20 Punkten auf dem drittletzten Tabellenplatz rangiert. Beginn ist um 20 Uhr. Zwei Tage später kommt der EHC Preussen Berlin in die Eishalle am Gysenbergpark. Auch hier stehen die Vorzeichen auf Sieg. Die Hauptstädter liegen nur einen Rang und zwei Punkte vor dem EHC Timmendorfer Strand. Für das Spiel, dass um 18.30 Uhr beginnt, ist eine besondere Aktion geplant: Im Rahmen des "Teddy Bear Toss" werden nach dem ersten Tor des Tages mitgebrachte Kuscheltiere aufs Eis geworfen.

Autor:

Elmar Koenig (Redaktion Wochenblatt) aus Herne

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