Herner EV: Play-Offs bleiben das Ziel

Trainer Frank Petrozza fordert von seinen Spielern mehr Konzentration und bemängelt vor allem die Chancenverwertung und das Überzahlspiel.
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  • hochgeladen von Elmar Koenig (Redaktion Wochenblatt)

Der Herner EV in der sportlichen Krise? Nach Ansicht der Verantwortlichen nicht unbedingt. Dass die Mannschaft an die Erfolge der Vorsaison nicht würde anknüpfen können, sei absehbar gewesen. Die Qualifikation für die Play-Offs bleibe dennoch ein realistisches Ziel.

Es sei immer noch möglich, am Ende der Hauptrunde einen der ersten sieben Plätze der Oberliga Nord zu belegen, stellte Geschäftsführer Jürgen Schubert fest. Vor dem Freitagspiel bei den Crocodiles Hamburg belegt der Herner EV den neunten Tabellenplatz. Diese Platzierung sei vor allem eine Folge des größeren personellen Umbruchs im Sommer. Man müsse es akzeptieren, wenn Spieler den Verein wechseln wollen oder aus beruflichen Gründen kürzer treten müssen, stellt er fest. "Dass nicht alle Neuzugänge so eingeschlagen haben oder noch eine längere Entwicklungszeit brauchen, gehört zum Geschäft. Wir haben nun einmal nicht die finanziellen Möglichkeiten, über die einige Mitkonkurrenten um die vorderen Tabellenplätze verfügen."

Die Verantwortlichen schließen nicht aus, die Mannschaft noch einmal zu verstärken, doch seien aktuell nur wenige Spieler auf dem Markt, um die dann auch finanzstärkere Vereine buhlen würden. "Da können wir häufig nicht mithalten ohne unseren finanziellen Rahmen zu überschreiten“, sagt Trainer Frank Petrozza. Er macht allerdings auch keinen Hehl daraus, dass er sich von dem einen oder anderen Spieler etwas mehr versprochen hat.

Der Rückstand auf Platz sieben, der zur Teilnahme an der Meisterrunde berechtigt, betrug vor dem Spiel in Hamburg lediglich drei Punkte. Nach Einschätzung der Verantwortlichen des Herner EV sei die Liga stärker geworden, da nun auch die beiden Vereine aus Hannover, die in der Saison 2016/17 die Meisterrunde verpassten, nun in der Spitzengruppe platziert sind.

Und mit den Scorpions ist einer der beiden Clubs aus der Landeshauptstadt Niedersachsens am Sonntag in Herne zu Gast. Gespielt wird in der Eishalle am Gysenberg ab 18.30 Uhr. Nach den jüngsten Eindrücken geht die Gastmannschaft als Favorit in das Spiel. Frank Petrozza, der im Augenblick vor der schwierigsten Situation seiner Trainerkarriere beim Herner EV steht, fordert von seinen Spielern mehr Konzentration und bemängelt vor allem die Chancenverwertung und das Überzahlspiel: "Wir müssen effektiver werden."

Aufgrund der sportlichen Brisanz richtet der Verein einen Appell an seine Fans. Schubert: "Trainer und Mannschaft brauchen die Unterstützung von den Rängen."

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