HTC-Damen geben den Kampf nicht auf

Katharina Müller (rechts) zieht an ihrer Gegenspielerin vorbei.
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  • Foto: Karina Sola
  • hochgeladen von Dirk Marschke

Sie schienen schon abgeschlagen und alle Zeichen deuteten auf den sofortigen Wiederabstieg hin. Doch nun sind die Basketball-Damen des Herner TC wieder mitten drin im Rennen um den Klassenerhalt. Dank des dritten Siegs in Folge fehlen nur noch zwei Punkte zum rettenden Ufer.
Im Vorfeld wurde von einer Nervenschlacht gesprochen. Diesen Stresstest haben die Herner Spielerinnen eindrucksvoll bewältigt. Schlüssel zum Erfolg in Rotenburg gegen die vor dem HTC platzierten Avides Hurricanes war die starke Defensive. Nach einer ausgeglichenen ersten Häfte ließen die Hernerinnen in den letzten beiden Dritteln nur noch 19 Punkte zu. Der 80:63-Auswärtssieg kann noch richtig wertvoll werden. Denn damit hat der HTC den direkten Vergleich gegen die Hurricanes gewonnen. Und dieser entscheidet bei Punktegleichheit über den Tabellenplatz.
Die Herner Frauen gehen also mit Rückenwind in die letzten fünf Spiele der Saison. Die nächste Herausforderung wartet am Samstag, 23. Februar. Dann landen die Heli Girls Nördlingen Donau-Ries in der Halle der Mont-Cenis-Gesamtschule. Nach einer Durststrecke von fünf Pleiten in Serie gelang beim 71:67 gegen Marburg wieder ein Sieg, womit sich die Heli-Girls auf Rang Vier vorschoben.
Doch auch die Herner Damen haben Selbstvertrauen getankt. Zudem dürfte auch Spielführerin Minja Terzic endlich wieder ins Geschehen eingreifen.
Das Hinspiel war mit dem klaren 53:79 eine unerfreuliche Erfahrung für den HTC, da man dort nur ein Viertel lang wirklich mithalten konnte. Auch die Pokalpartie ging verloren, wenn auch mit 75:84 deutlich knapper. Im dritten Anlauf muss es nun also klappen. Denn für den HTC zählt nur ein Sieg. Sprungball ist am Samstag um 18 Uhr in der Sporthalle der Mont-Cenis Gesamtschule, Mont-Cenis-Straße 180.
Eine halbe Stunde müssen sich die Avides Hurricanes übrigens im heimischen Rotenburg mit dem Tabellenfünften Giro-Live Panthers aus Osnabrück auseinandersetzen. Die Herner Sympathien bei diesem Derby dürften klar verteilt sein.

Autor:

Dirk Marschke aus Herne

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