Sieg und Niederlage am vergangenen Wochenende für den Herner EV
Klare Sache gegen Krefeld

Zweifacher Torschütze beim 8:1-Erfolg des HEV gegen Krefeld war Marcus Marsall.

Der Herner EV konnte am Wochenende erneut nur drei Punkte einfahren. Nach der Niederlage bei der EG Diez-Limburg gab es einen Heimsieg gegen den Krefelder EV, der Herne wieder auf Tabellenplatz zwei bringt.

Bei der EG Diez-Limburg setzte es für den Herner EV am Freitag eine 4:5-Niederlage. Zwar brachte Richie Mueller seine Mannschaft in der 4. Minute mit einem Schlagschuss in Führung, doch Thomas Matheson glich für die Gastgeber in Minute 13 aus. Zu allem Überfluss verletzte sich Maik Klingsporn nach einem Zusammenprall mit dem eigenen Mitspieler am Knie, so dass für ihn die Partie beendet war.

Im zweiten Abschnitt war es erneut Matheson, der für den zweiten Treffer der Rockets sorgte (24.). Der Herner EV hatte auf der anderen Seite genug Möglichkeiten, die Partie für sich zu entscheiden, scheiterte jedoch immer wieder an Jan Guryca oder zielte zu ungenau. Zu allem Überfluss erhöhte Marius Pöpel in der letzten Minute des zweiten Drittels auf 3:1 und erneut Matheson traf in Minute 46 sogar zum 4:1 für die Gastgeber.

Herne kämpfte sich ins Spiel zurück. Innerhalb von neun Minuten konnten Patrick Asselin (2) und der genese Nils Liesegang auf 4:4 stellen. Die Gastgeber hatten am Ende das Glück auf ihrer Seite. Eine Minute nach dem Ausgleich fiel der Puck Kevin Lavallee direkt vor den Schläger. Der Kapitän der Gastgeber zog trocken ab und die Scheibe landete im Winkel des Herner Gehäuses. Von diesem Treffer erholte sich der Herner EV nicht mehr. „Wir waren vor dem Tor nicht effizient genug. Die Chancen waren da, die Partie hätte auch 9:5 für uns ausgehen können“, ärgerte sich Trainer Danny Albrecht.

Besser lief es zwei Tage später auf eigenem Eis. Beim 8:1 hatte der Krefelder EV nicht den Hauch einer Chance. Der Herner EV musste in dieser Partie ohne Verteidiger Maik Klingsporn auskommen, dafür war Denis Fominych mit dabei, der am Wochenende Vater einer gesunden Tochter wurde. Im ersten Drittel neutralisierten sich beide Teams, die wenigen Tormöglichkeiten vereitelten Jonas Neffin und Sebastian Staudt.

Im zweiten Abschnitt nutzte der HEV seine erste Überzahlmöglichkeit. Ein Schuss von Nico Kolb wurde für Sebastian Staudt unglücklich abgefälscht. Der KEV-Keeper versuchte den Puck noch abzuwehren, bugsierte ihn aber ins eigene Tor (24.). Anderthalb Minuten später schloss Patrick Asselin eine schöne Kombination über Marcus Marsall und Denis Fominych zum 2:0 ab. Der KEV kam durch Martin Mahkovec, ebenfalls in Überzahl, zurück ins Spiel, doch im letzten Abschnitt machte Herne es dann deutlich. „Wir haben ein gutes Spiel gezeigt. Jedoch nur über 40 Minuten“, ärgerte sich KEV-Coach Elmar Schmitz.

Rene Behrens traf nach schöner Vorarbeit von Valentin Pfeifer zum 3:1 (42.), anschließend fiel der KEV in sich zusammen. Colton Kehler erlief einen tollen Liesegang-Pass von der Strafbank kommend und erzielte das 4:1 (45.), Marcus Marsall verwertete einen Ackers-Pass ebenfalls konsequent zum 5:1 (46.). Nico Kolb traf in Unterzahl zum 6:1 (50.), Marsall legte mit seinem zweiten Treffer des Abends das 7:1 (54.) nach. Für den Schlusspunkt sorgte dann Dominik Piskor, der nach langer Verletzungspause erstmals im Kader stand (55.). „Wir haben ordentlich in Unterzahl gearbeitet und hatten am Ende der Partie dann in unseren Abschlüssen auch die nötige Konsequenz“, so Albrecht.

Nun geht es für die Grün-Weiß-Roten am Freitag zu den Tilburg Trappers (20 Uhr). Am Sonntag kommt der enteilte Tabellenführer Hannover Scorpions in die Hannibal-Arena (17 Uhr).

Autor:

Elmar Koenig (Redaktion Wochenblatt) aus Herne

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