Herner EV gewinnt am Wochenende beide Spiele
Maximale Ausbeute

Der Herner EV tat sich in Hamburg lange schwer: Trainer Danny Albrecht vermisste den körperlichen Einsatz. Foto: Arne Pöhnert

Mit zwei Siegen konnte der Herner EV am vergangenen Wochenende seine Ausgangslage im Kampf um die Playoffs verbessern. Nach dem 3:2 gegen die Rostock Piranhas in eigener Halle folgte am Sonntag ein Sieg bei den Hamburg Crocodiles.

In einer ausgesprochen fairen Partie ohne eine einzige Strafzeit kam der Herner EV am Sonntagabend in Hamburg zu einem 3:1-Sieg. „Ich bin glücklich über die drei Punkte, aber nicht über das Spiel. Wir haben zu wenig aufs gegnerische Tor gebracht", kritisierte Trainer Danny Albrecht. Er hatte vor allem den körperlichen Einsatz vermisst. Man hätte einen Gegner mit einem so kleinen Kader effizienter müde spielen müssen, so seine Einschätzung.
Sein Hamburger Kollege hatte für seine Mannschaft nur lobende Worte übrig. Und das aus gutem Grund: Die Crocodiles konnten lediglich zehn Feldspieler (Herne: 18) aufs Eis schicken. Die Heimmannschaft verkaufte sich vor allem zu Beginn teuer. Die größte Chance hatte Lois Spitzner in der 11. Minute, doch es blieb beim 0:0 bis zum Ende des ersten Drittels.
Der zweite Abschnitt begann mit einem schnellen Herner Angriff, aber Philipp Kuhnekath verpasste das Zuspiel von Marcus Marsall knapp. Danach nahmen die Crocodiles das Heft in die Hand und holten sich einige gute Chancen heraus. In der 33. Minute musste Björn Linda einen Konter von Gianluca Balla entschärfen. Nur eine Minute später fiel dann das erste Tor des Abends. HEV-Verteidiger Cornelius Krämer zog von links von der blauen Linie ab, sein Schuss wurde von einem Hamburger abgefälscht und schlug ein. 47 Sekunden vor der zweiten Pause brachte eine gute Kombination über Michel Ackers und Nils Liesgang durch Dennis Thielsch das 2:0.
Wer nun gedacht hatte, dass das Spiel entschieden sei, wurde im Schlussdrittel eines Besseren belehrt. Zwar startete der Herner EV druckvoll in die letzten zwanzig Minuten, hatte auch weitere gute Möglichkeiten, aber als die Hamburger in der 47. Minute auf 1:2 verkürzten, war das Spiel wieder offen. Kurz daraus musste Björn Linda sogar aus seinem Tor heraus um den nächsten Hamburger Angriff zu stoppen. Danach ließ sich der Herner EV aber nicht noch einmal überraschen. Patrick Asselin hatte in der 56. Minute eine gute Torchance und eine Minute später sorgte Marcus Marsall mit dem 3:1 für Beruhigung. Die Gastgeber versuchten vor 1400 Zuschauern noch einmal alles, nahmen schon zwei Minuten vor dem Abpfiff den Torhüter heraus, aber es blieb beim 3:1.

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