Triathlon von Westfalia Herne befinden sich in der Saisonvorbereitung
Mehr als drei Sportarten

Michael Gnifke auf der Strecke: Für die Schönheiten der Natur haben die Ausdauersportler kaum Augen. 
Fotos: Westfalia Herne
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Die Mitglieder der Triathlon-Abteilung von Westfalia Herne befinden sich in der Vorbereitung auf die kommende Saison. Die Wettkämpfe beginnen mit den milderen Temperaturen im Mai und enden in Nordrhein-Westfalen im September.

In den anderen Monaten wird verstärkt an den Grundlagen gearbeitet. Neben Ausdauer, Kraft, Beweglichkeit und Koordination wird auch mit Stabilitätsübungen der Körper gestärkt und die Form verbessert. Westfalia Herne bietet dazu verschiedene Trainingseinheiten an: An vier Tagen in der Woche findet Schwimmtraining im Südpool und am Otto-Hahn-Gymnasium statt. Donnerstags wagen sich die Ausdauersportler von Mai bis September zum Freiwasserschwimmen in den Kanal. An drei Tagen in der Woche treffen sich die Mitglieder zum Ganzkörpertraining mit Elementen aus dem Crossfit. Übungen wie Barrenstütz, Strecksprung, Kastensprung oder Seilklettern gehören zum Programm. Auch mit Hilfsmitteln wie zum Beispiel einer Rundhantel mit Griff und sechs bis acht Kilogramm schweren Gewichtsbälle wird gearbeitet, um eine Stärkung der Muskulatur, Beweglichkeit und Ausdauer zu erzielen. Im Herbst und Winter findet das Training im Gysenberg statt, im Frühling und Sommer an der Akademie Mont-Cenis. Außerdem stehen das ganze Jahr über die Ludwig-Steil-Halle und die Sporthalle an der Börsinghauser Straße zur Verfügung.
Fahrten mit dem Mountain-Bike oder Rennrad finden jeweils nach Absprache statt. Gefahren werden unterschiedliche Strecken und Distanzen. Vorwiegend geht es in das nahe Münsterland, aber auch das Ardey-Gebirge wird angefahren, um ein paar Höhenmeter zu absolvieren. Abgerundet wird das Angebot durch eine meditative Art des Yoga, die sich positiv auf die Faszien und dadurch auf die Beweglichkeit auswirkt.
In der Planung steht noch ein Lauftraining. Neben dem Ausdauertraining wird besonderen Wert auf das Lauf-ABC gelegt. Dadurch soll die Bewegungskoordination verbessert werden. Isolierte und übertriebene Übungen verbessern und beschleunigen die Laufbewegungen. Den Abschluss jedes Training bilden dann noch Stabilitäts- und Dehnübungen.
Im vergangenen Jahr konnten einige Sportler Erfolge erzielen. So beendeten Michael Assauer und Jörg Schmidt ihren ersten Triathlon über die lange Distanz. Hier müssen neben 3,8 Kilometer Schwimmen noch 180 Kilometer auf dem Rennrad und abschließend ein Marathon absolviert werden. Für Michael Assauer startete der Ironman in Hamburg ungewohnt mit einem 6-Kilometer-Lauf anstelle des Schwimmens. Hohe Temperaturen über lange Zeit hatten die Blaualgenkonzentration in der Alster über den zulässigen Wert getrieben. Aus dem Triathlon wurde so ein Duathlon. Michael Assauer beendete nach etwas mehr als elf Stunden bei sehr warmen Temperaturen seinen Wettkampf. Beim Ironman Kopenhagen konnte Jörg Schmidt mit einer ähnlichen Zeit das Ziel erreichen. Dem etwas ungewohnten Schwimmen in der Ostsee folgten ein sehr schöner, aber etwas windanfälliger Kurs auf dem Rad sowie vier Laufrunden in der Kopenhagener Innenstadt. Für Stimmung in der Altstadt sorgten die zahlreichen Zuschauer.
Björn Esser konnte sich durch einen achten Platz bei einer Mitteldistanz in Prag für die kommende Weltmeisterschaft in Samorin/Slowakei qualifizieren. Er freut sich, am 2. Juni dabei zu sein, wenn es auf die 1,9 Kilometer lange Schwimmstrecke in der Donau geht. Danach werden auf für den übrigen Verkehr geschlossenen Straßen die 90 Kilometer Rad gefahren. Zum Abschluss geht es über 21 Kilometer durch die Innenstadt von Samorin.
Die Verbandsligamannschaft konnte 2018 den vierten Platz in der mit 17 Vereinen teilnehmenden Verbandsliga Nord belegen. Für die Saison 2019 ist geplant, wieder mit einer Verbandsligamannschaft und sogar mit zwei Mannschaften in der Landesliga zu starten. Einige Debütanten sind dabei und werden mit einer ordentlichen Portion Herzklopfen ihren ersten Triathlon bewältigen.
Schon jetzt beginnen die Vorbereitungen für den Funtrailrun im Revierpark am Gysenberg. Der Termin steht bereits fest und kann im Sportkalender schon eingetragen werden. Am 22. September werden die Läufer auf eine ausgefallene und mit vielfältigen Hindernissen gespickten Strecke an den Start geschickt.
Weitere Informationen:
www.westfalia-herne-
triathlon.de Jörg Schmidt beendete im vergangenen Jahr seinen ersten Triathlon über die lange Distanz.

Michael Gnifke auf der Strecke: Für die Schönheiten der Natur haben die Ausdauersportler kaum Augen. 
Fotos: Westfalia Herne

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