Eishockey: Herner EV empfängt am Freitag den Tabellendritten
Negativserie gestoppt

Zurück im Geschäft: Der Herner EV festigte mit dem 3:1 gegen Leipzig den zweiten Tabellenplatz. Foto: Arne Pöhnert

Nach drei Niederlagen in Serie konnte der Herner EV am vergangenen Sonntag sein Heimspiel gegen die Icefighters Leipzig gewinnen. Damit bleibt die Mannschaft von Trainer Danny Albrecht den Tilburg Trappers auf den Fersen.

Das Spitzenspiel gegen die Niederländer hatte der Herner EV am vergangenen Freitag mit 3:6 (0:2, 1:1, 2:3) verloren. Das erste Drittel verlief zwar ausgeglichen, doch die Tilburg Trappers zeigten sich im Verwerten der Torchancen weitaus effizienter. Denis Fominych scheiterte genauso alleine vor Ian Meierdres wie Marcus Marsall. Kurz vor Ende des Drittels traf Anthony Calabrese mit einem schönen Rückhand-Schuss zudem nur die Latte. Die Gegentore fielen in der 12. und 18. Spielminute.
Im zweiten Abschnitt konnten die Niederländer auf 3:0 erhöhen (25.), ehe die Gäste endlich den Bann brachen. Mit dem 3:0 erzielten die Niederländer schließlich die Vorentscheidung (25.). Dominik Piskor verkürzte zwar auf 2:3 (26. und 44.), doch das zweite Tor war wie ein Weckruf für die Trappers, die bis zur 48. Minute den alten Abstand erneut herstellten. Tobias Schmitz traf mit seinem erstem Saisontor zwar noch zum zwischenzeitlichen 3:5, doch ein Empty-Net-Goal in der letzten Minute ließ auch die letzten Hoffnungen platzen.
Erfolgreicher lief es zwei Tage später beim 3:1 gegen die Icefighters Leipzig. Mit diesem Sieg festigte der Herner EV den zweiten Tabellenplatz. Der Rückstand auf die Tilburg Trappers beträgt drei Punkte, der Vorsprung auf den Tabellendritten Crocodiles Hamburg sechs.
„Wir waren sechzig Minuten die bessere Mannschaft. Wir haben uns aber leider das Leben einige Male selber schwer gemacht“, analysierte Danny Albrecht nach dem Spiel. Richtig in Gefahr geriet der Sieg eigentlich nie. Gestützt auf den starken Björn Linda im Tor und einer stabilen Abwehr vor ihm erspielte man sich immer wieder gute Chancen. Die Weichen auf Sieg stellte Patrick Asselin. Der Stürmer traf jeweils im Überzahlspiel (15. und 21. Minute) zum 2:0.
Dominik Piskor erhöhte mit seinem Treffer in der 47. Minuten auf 3:0. Damit war das Spiel vorzeitig entschieden. „Wir haben aber auch viele Sachen gut gemacht, vor allem haben die Spezialteams haben funktioniert. Unser Unterzahlspiel war sehr stark und in Überzahl haben wir viele gute Sachen gesehen“, so Albrecht. Alle fünf Überzahlsituationen der Leipziger konnten geklärt werden. Im Gegenzug traf man selber bei sechs Überzahlspielen zweimal in das Leipziger Tor. Leipzigs Ehrentreffer erzielte Damian Schneider knapp drei Minuten vor dem Ende.
Am Freitag gibt es in der Eishalle am Gysenberg das nächste Spitzenspiel. Zu Gast sind die Hamburg Crocodiles. Am Sonntag folgt das Spiel beim Krefelder EV. Die Rheinländer sind mit fünf Punkten abgeschlagenes Schlusslicht der Eishockey-Oberliga. Beginn ist um 18 Uhr.

Autor:

Elmar Koenig (Redaktion Wochenblatt) aus Herne

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