Neues Heim für Mini-Golfer / Zugleich "Herz" des neuen "FunParks Heisterkamp"

Jetzt fehlt nur noch ein Vordach. „Doch auch das bekommen wir“, freut sich Anton Hannausek vom Mini-Golf-Club über das neue Vereinsheim. Foto: Detlef Erler
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  • Jetzt fehlt nur noch ein Vordach. „Doch auch das bekommen wir“, freut sich Anton Hannausek vom Mini-Golf-Club über das neue Vereinsheim. Foto: Detlef Erler
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Den 16. März 2009 werden die Aktiven des Minigolf-Clubs Rot-Weiß-Wanne-Eickel nicht vergessen. Morgens standen sie vor den kläglichen Resten ihres Clubhauses. Ein Brand hatte alles in Schutt und Asche gelegt. Freitagnachmittag wurde nun ihr neues Zuhause im Sportpark Eickel offiziell eröffnet; und auch sonst gibt es viel Neues am Heisterkamp.
Schnell waren sich Verein und politische Gremien einig, dass der Verein nicht ohne Dach über dem Kopf bleiben soll. Auch die Finanzierung war bald in trockenen Tüchern. Gerechnet wurde mit Kosten von 140.000 Euro, die über die Versicherungssumme (105.000 Euro), städtische sowie Mittel des Vereins auf gebracht werden sollten. Stehen sollte das Gebäude im Frühjahr 2011. So die Planung. Fertig wurde es aber erst jetzt, und auch die ins Auge gefassten Baukosten ließen sich nicht halten.
Auf 180.000 Euro summierten sich am Ende die Gesamtkosten.
Die Gründe weiß Projektleiter Karl Weischet von der Gemeinnützigen Beschäftigungsgesellschaft, die gemeinsam mit 14 weiteren Unternehmen die Arbeiten durchgeführt hat. Alte Leitungen waren das erste Problem. Pläne aus der Bauzeit des Vorgängerbaus Ende der 50er Jahre waren nicht mehr vorhanden. Die Versorgungsleitungen mussten mühsam gesucht werden, um nichts zu beschädigen. Das nächste Problem war der Boden selbst. „Der früher einmal aufgeschüttete Baugrund war nicht tragfähig“, sagt Weischet. Um das Gebäude standsicher errichten zu können, musste der Boden 80 Zentimeter tief abgegraben und gegen verdichtungsfähiges Schottermaterial ausgetauscht werden. Bei diesen Arbeiten sind dann noch Fundamente eines früheren Gebäudes zu Tage gekommen, die beseitigt werden mussten.
So ist das halt. Wer ein Haus errichtet, muss mit Unwägbarkeiten rechnen.
Doch das gehört der Vergangenheit an. Das Produkt kann sich sehen lassen; und für die Verantwortlichen des Minigolf-Clubs geht eine schwere Zeit zu Ende. Schließlich mussten nicht nur die aktiven Club-Spieler auf ihr Vereinsheim verzichten, auch die Hobby-Spieler blieben aus. „Während der Bauzeit sind deutlich weniger Menschen vorbeigekommen, um mal eben eine Runde Minigolf zu spielen“, resümiert Joachim Fröhner, Geschäftsfüher des Vereins, der die Anlage im Auftrag der Stadt betreibt.
Das wird sich in Zukunft sicher ändern. Denn der Verein betreut nicht nur die Minigolf-Anlage, wo jedermann gegen kleines Geld einlochen kann, sondern den „FunPark Heisterkamp“ mit Kunstrasen-Kombi-Feld, auf dem Fußballer ebenso ihren Spaß haben werden wie Volley- und Basketballer oder Hockeyfreunde. Eine Kletterwand findet sich dort, eine Boule-Bahn und weitere sportliche Möglichkeiten. „Kostenlose Angebote“, wie Frank Rettig vom Fachbereich Öffentliche Ordnung und Sport versichert. Wer die passende Ausrüstung vergessen hat, kann sie im schneeweißen neuen Vereinshaus ausleihen, wo man auch Kaffee oder Limo trinken und ein Eis schlecken kann. Auch eine behindertengerechte Toilette ist vorhanden.

Jetzt fehlt nur noch ein Vordach. „Doch auch das bekommen wir“, freut sich Anton Hannausek vom Mini-Golf-Club über das neue Vereinsheim. Foto: Detlef Erler
Da mag man schon einmal vor Freude an die Kletterwand gehen wie auf unserem Foto Anton Hannausek. Wie die anderen Mitglieder seines Vereins Rot-Weiß Wanne-Eickel freut sich das „Minigolf-Urgestein“ über das neue Vereinsheim, das den abgebrannten Vorgängerbau ersetzt. Dort ist nun auch das Herz des neuen „FunPark Heisterkamp“ beheimatet. Foto: Erler
Autor:

Rainer Rüsing aus Herne

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