Stadt und Stadtsportbund unterzeichnen Neufassung
Pakt für den Sport

Hans Peter Karpinski (von links), Sportdezernent Johannes Chudziak, Frank Dudda und Kai Gera besiegeln das überarbeitete Dokument. Foto: Thomas Schmidt/Stadt Herne
  • Hans Peter Karpinski (von links), Sportdezernent Johannes Chudziak, Frank Dudda und Kai Gera besiegeln das überarbeitete Dokument. Foto: Thomas Schmidt/Stadt Herne
  • hochgeladen von Elmar Koenig (Redaktion Wochenblatt)

Schon in den vergangenen 17 Jahren hat sich der „Pakt für den Sport“ als gutes Grundgerüst für eine erfolgreiche städtische Sportentwicklung erwiesen. Bei der Unterzeichnung der Neufassung betonten Oberbürgermeister Frank Dudda und Hans Peter Karpinski, Vorsitzender des Stadtsportbundes (SSB), dass man auch in Zukunft intensiv zusammenarbeiten wolle.
„Der SSB, der Sport und die Vereine sind für mich tragende Pfeiler unserer Gesellschaft. Deshalb glaube ich, dass wir eine gute Ausgangslage haben, um das soziale Miteinander angemessen zu gestalten“, freute sich das Stadtoberhaupt über die Neufassung des Paktes, der im Jahr 2002 zum ersten Mal auf den Weg gebracht wurde. Alle Beteiligten unterstrichen, dass der „Pakt für den Sport“ seitdem intensiv gelebt wurde.
Lobende Worte für die Vereinbarung fand auch Hans Peter Karpinski. „In Herne wird nicht am Sport gespart, sondern mit dem Sport.“ Der Chef des Stadtsportbundes hob hervor, dass im Sportausschuss auch weiterhin bis zu sechs sachkundige und stimmberechtigte Personen des SSB vertreten seien.
Intensiv an der Vereinbarung mitgearbeitet hatte auch der Sportpädagoge Klaus Balster. Er betonte, wie wichtig eine gleichberechtigte Partnerschaft auf Augenhöhe sei. In der Präambel heißt es dazu, dass beide Partner sich ganz im Sinne einer vertrauensvollen Zusammenarbeit in regelmäßigen Abstimmungsgesprächen austauschen und beabsichtigen, diese Vereinbarung nach Aktualität fortzuschreiben.
Als gemeinsame Zielsetzung wurde vereinbart, die Sportentwicklung als integrierten Bestandteil der Stadtentwicklung umfassend und nachhaltig zu fördern. Besonderes Augenmerk liegt hierbei auf einem Miteinander der Kulturen und der Förderung von Toleranz und Respekt durch sportliche Aktivitäten und Begegnungen.
Die Partner lehnen jede Form von Rassismus, Diskriminierung und Intoleranz ab. „Dieser Punkt ist leider sehr tagesaktuell“, so Frank Dudda, der zuletzt häufiger die zunehmende Verrohung der Gesellschaft beklagt hatte.

Autor:

Elmar Koenig (Redaktion Wochenblatt) aus Herne

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