Quasi eine Revanche

Lisa Niedrig erzielte gegen den SC Kinderhaus 21 Punkte.

Mit dem vierten Sieg in Serie festigen die Ruhrpott Baskets den Platz in der Spitzengruppe der Oberliga. Das Auswärtsspiel beim SC Kinderhaus gewannen die Hernerinnen mit 80:63 trotz des Fehlens von drei Spielerinnen.

Kim Franze war mit den Metropol Girls in der Nachwuchsbundesliga im Einsatz, Carina Heinz fehlte aus familiären Gründen und Katharina Kohn aufgrund einer Verletzung. Dennoch feierte der Tabellendritte beim Aufsteiger einen ungefährdeten Sieg. Schon das Hinspiel hatten die Ruhrpott Baskets gewonnen (68:60). Tatsächlich war das Spiel jedoch mit 20:0 für den Aufsteiger gewertet worden, weil der Favorit aus Herne damals eine nicht spielberechtigte Spielerin eingesetzt hatte.

Motiviert bis in die Haarspitzen und mit aggressiver Verteidigung starteten die Hernerinnen in die Partie. In der Folgezeit konnten die Gastgeberinnen die Partie zunächst ausgeglichen gestalten und das Auftaktviertel sogar zu ihren Gunsten entscheiden (20:17). Die Ruhrpott Baskets ließen sich aber zu keinem Zeitpunkt abschütteln und hatten immer die passende Antwort auf die Aktionen der Heimmannschaft. Andrea Ambrus traf sicher von der Freiwurflinie und Laura Dams und Lisa Niedrig nach schönem Zusammenspiel jeweils aus der Distanz.

Einen kritischen Moment gab es, als sich Andrea Ambrus verletzte. Zum Glück kehrte sie nach dem Seitenwechsel aufs Feld zurück. Sonst hätte die Mannschaft den Rest der Partie mit nur sechs Spielerinnen bestreiten müssen. Lea Günther konnte auf Ambrus' Position in der Verteidigung überzeugen.

Herne kassierte im dritten Viertel nur 12 Punkte. Da war es auch nicht tragisch, dass man selbst nur 14 Punkte erzielte. Mit einer 54:46-Führung ging es in den Schlussabschnitt. Nun wollten die Ruhrpott Baskets den Sieg endgültig in trockene Tücher bringen, was dann auch souverän gelingen sollte. Mit 26:17 ging der letzte Spielabschnitt deutlich an die Gastmannschaft. Ende lautete das Ergebnis 80:63.

Andrea Ambrus war mit 23 Punkten erfolgreichste Korbjägerin, obwohl sie nach ihrer Verletzung im kompletten dritten Viertel auf der Bank saß. Die weiteren Punkte erzielten Niedrig (21), Dams (13), Taubenberger (10), Strozyk (7), Günther (6) und Schmidt. Erfreulich war die Freiwurfquote mit einem Wert von 71 Prozent. In den vergangenen Spielen war das Ergebnis von der Linie oft deutlich schlechter.

Weiter geht es für die Ruhrpott Baskets am Sonntag, 19. Februar, um 16 Uhr gegen Citybasket Recklinghausen II. Gespielt wird in der Sporthalle am Hölkeskampring 2. Der Tabellensechste konnte zuletzt drei Siege in Serie einfahren.

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