Herner EV liefert sich eine epische Schlacht um die Meisterschaft in der Oberliga Nord
Raus mit Applaus

Welch ein Schlagabtausch: Der Herner EV lieferte sich mit den Hannover Scorpions ein spektakuläres Duell um die Meisterschaft in der Nordgruppe. Deutlich wurde es erst in der Schlussphase.
  • Welch ein Schlagabtausch: Der Herner EV lieferte sich mit den Hannover Scorpions ein spektakuläres Duell um die Meisterschaft in der Nordgruppe. Deutlich wurde es erst in der Schlussphase.
  • Foto: Herner EV
  • hochgeladen von Elmar Koenig (Redaktion Wochenblatt)

Der Puck wird bis Herbst auf Eis gelegt: Der Herner EV beendet die Saison in der Nordgruppe der Eishockey-Oberliga als Vizemeister. Die Gratulationen gehen an die Hannover Scorpions, die sich den Titel im dritten Finalspiel sicherten.

Der Herner EV unterlag den Niedersachsen in einem von beiden Offensivreihen dominierten Spiel mit 6:9 (1:0, 3:4, 2:5). Die Hannover Scorpions kämpfen nun mit dem Vertreter der Südgruppe, den Selber Wölfen, um den Aufstieg. Die Serie startete am vergangenen Freitag (Ergebnisse lagen erst nach Redaktionsschluss vor).

Steigerung nach der Hauptrunde

Trotz aller widrigen Umstände durch die Corona-Pandemie kann die Saison aus Herner Sicht als Erfolg verbucht werden. Zeigte sich der Oberligist in der Hauptrunde selten konstant, war rechtzeitig zu den Playoffs ein Formanstieg zu beobachten, der die Mannschaft in die Finalserie brachte. Die Hauptrunde hatte der Herner EV als Tabellenvierter hinter den Konkurrenten Hannover Scorpions, Tilburg Trappers und Saale Bulls Halle belegt. Es folgten jeweils zwei glatte Siege gegen die Hannover Indians (5:0 und 5:0) und Tilburg Trappers (4:1 und 3:0). Gegen die Scorpions wurde es eng: Nach einer 2:3-Niederlage glich der Herner EV die Serie in eigener Halle mit einem 3:2-Sieg aus, ehe nun die Entscheidung fiel.

Als der Herner EV in der 33. Spielminute mit 4:2 in Führung ging, sah es sogar nach der totalen Krönung der Saison 2020/21 aus. Patrick Asselin hatte den vierten Treffer der Gäste erzielt und er traf in der 50. Minute noch einmal zur 6:5-Führung. Die Schlussphase jedoch gehörte den Hannover Scorpions mit vier Treffern innerhalb von 334 Sekunden.

Nach der spektakulären Partie, an der sich jeder neutrale Zuschauer erfreut hätte, übergab Ligaleiter Markus Schubert die Medaillen an den Herner EV und den Pokal an die Sieger aus Hannover.

Autor:

Elmar Koenig (Redaktion Wochenblatt) aus Herne

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