Schalke: 2:2 gegen Eintracht Frankfurt mit zwei Gesichter

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Schalke kann kämpfen. Ja, das musten die Schalker ohne Zweifel. Jens Keller hatte personell keine Alternativen, so dass er die Mannschaft nahezu unverändert nach dem Spiel gegen Chelsea auf den Platz schickte. Schalke versuchte das Spiel zu machen. Jedoch ließen sich die Frankfurter nicht wirklich davon beeindrucken.
In der 17 Minute war es die nicht gut formatierte Abwehr der Schalker. Boateng bekam den Ball nicht aus dem Strafraum. Ralf Fährmann wurde angeschossen und konnte den Ball nicht festhalten. Den Abpraller nutze Russ und schoß den Ball zwischen Fährmann und dem Pfosten zum 1:0 für Frankfurt verdient ins Netz. Und Schalke zeigte die bekannten Schwächen. So dauerte es maximal bis zur 24. Minute und es stand 2:0 für die Eintracht.
Es waren die jüngeren Spieler die jetzt das Heft in die Hand nahmen und nicht der Prince. Draxler und Meyer waren es die jetzt kämpften und das Spiel ankurbelten. Es dauerte bis in die 40. Spielminute. Medojevic wurde im Strafraum angeschossen und der Unparteiische pfiff Elfmeter. Chupo Moateng verwandelte mit etwas Glück zum Anschlusstreffer. Nun ging es die unverdiente Halbzeit für Schalke.
Schalke kam mit einem veränderten Gesicht zur Halbzeit. Spielerisch zwar nicht aber die Mannschaft kämpfte. Das Geburtstagskind Julian Draxler spielte groß auf. Und so war es ihm gegönnt in der 56. Minute den Ausgleich zum 2 zu 2 zu schießen. Aber ebenso dumm und völlig überflüssig in der 71. Minute den auf den Boden sitzenden Frankfurter Spieler ohne Not gegen das Knie zu treten. Es blieb nur der Platzverwies als Geburtstagsgeschenk des Schiris. Ebenso Boateng in der 61. Minute nach erneuter gelber Karte.
Erschwerend kommt hinzu bei dem dünnen Personalkader die zusätzliche Schwächung der Mannschaft durch dumme unüberlegte Fouls.
Alles in allem muss man der Mannschaft zugestehen, mehr war nicht drin. Der Trainer hat mit dem ihm gekauften Personal das Beste aufgestellt was er zur Verfügung. Vielmehr ist es an der Zeit den Focus auf den Sportvorstand zu lenken. Denn letzendlich ist es der Sportvorstand, der für die zahlreichen Spielereinkäufe in den letzten Jahren verantwortlich ist, die nicht so wirklich auf Schalke eingeschlagen haben.

Autor:

Frank Heu aus Herne

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