Ruhrpott Baskets dominieren den TV Hörde in den letzten vier Minuten
Starke Schlussphase

Sarah Berft konnte sich vor allem in der Offensive in der zweiten Halbzeit deutlich steigern. Sie kam auf 20 Punkte. Foto: Simon Günther
  • Sarah Berft konnte sich vor allem in der Offensive in der zweiten Halbzeit deutlich steigern. Sie kam auf 20 Punkte. Foto: Simon Günther
  • hochgeladen von Elmar Koenig (Redaktion Wochenblatt)

Als Außenseiter gingen die Ruhrpott Baskets in das Heimspiel gegen den TV Hörde. Am Ende setzten sich die Hernerinnen mit 56:47 durch und setzten sich von den Konkurrenten im Tabellenkeller der Basketball-Oberliga etwas ab.

Nach dem zwölften Spieltag belegen die Ruhrpott Baskets mit vier Siegen den achten Tabellenplatz. Jeweils drei Spiele gewannen bisher TuS Iserlohn, SC Westfalia Kinderhaus und TV Emsdetten. Abgeschlagen ist das noch sieglose Schlusslicht BG Dorsten. Der TV Hörde reiste reiste mit einer Bilanz von acht Siegen und drei Niederlagen nach Herne, musste sich jedoch am Ende etwas überraschend geschlagen geben, weil die Gastgeberinnen vor allem nach dem Seitenwechsel eine starke Vorstellung zeigten.

Beim 56:47 (11:12, 10:15, 16:10, 19:10) im ersten Spiel der Rückrunde zeigte vor allem Sarah Berft eine starke Vorstellung. Sie kam auf 20 Punkte. Ebenfalls zweistellig punktete Lea Günther (12). Weil nach dem Ausfall von Anja Stroczyk nur sechs Spielerinnen zur Verfügung standen, rückte Constanze Przybyl aus der zweiten Mannschaft nach. Sie machte ihre Sache ordentlich und kam auf sechs Punkte.
Den besseren Start erwischte der Vizemeister des vergangenen Jahres. Der TV Hörde lag nach drei Minuten mit 8:4 in Führung. Trotz einer schwachen Wurfquote konnten die Ruhrpott Baskets den Rückstand bis zum Ende des ersten Viertels aber verkürzen. Für die erste Führung (15:14) sorgte Lea Günther in der 12. Minute. Die Gäste antworteten darauf mit ihrer stärksten Phase und einem 11:2-Lauf.
Dass die Ruhrpott Baskets nach der Halbzeitpause vor allem offensiv besser ins Spiel fanden, lag nicht zuletzt an Sarah Berft, die 13 ihrer 20 Punkte in der zweiten Spielhälfte erzielte. Aber auch ihre Mitspielerinnen wirkten fokussierter, so dass die Trefferquote deutlich anstieg. Ein weiterer Schlüssel zum Erfolg war die aggressive Verteidigung gegen Birgit Jockenhövel. Sie Leistungsträgerin des TV Hörde erzielte nach dem Seitenwechsel nur noch zwei Punkte. Als die Center-Spielerin in der 36. Minute mit ihrem fünften Foul vom Feld musste, hatten die Ruhrpott Baskets unter dem gegnerischen Korb leichteres Spiel. In den letzten vier Minuten spielten sich die Hernerinnen quasi in einen Rausch mit vielen Ballgewinnen und gut herausgespielten Würfen.
Schon oft hatte die Leistung in den vergangenen Monaten vor allem gegen die starken Mannschaften der Oberliga gestimmt, nur Erfolg stellten sich zu selten ein. Am Sonntag wartet bereits die nächste schwierige Aufgabe: Um 18 Uhr steht die Partie beim aktuellen Tabellendritten, den Astrostars Bochum an. Gespielt wird in der Sporthalle der Maria-Sibylla-Merian-Gesamtschule an der Lohackerstraße 9a in Bochum. Im Hinspiel kassierten die Hernerinnen eine 31:68-Niederlage. Nach den jüngsten Eindrücken kann es morgen eigentlich nur besser werden.

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