Nach Niederlage gegen SC Kinderhaus stehen die Ruhrpott Baskets unter Druck
Vor dem ersten Endspiel

Swantje Rath konnte die Niederlage nicht verhindern. Foto: Simon Günther

Mit dem Auswärtsspiel beim SC Kinderhaus beginnen für die Ruhrpott Baskets die Wochen der Wahrheit, da es nun gegen direkte Konkurrent im Kampf um den Klassenerhalt geht. Der erste Prüfstein erwies sich als Stolperstein.

Das Spiel in Münster verloren die Hernerinnen überaus deutlich mit 45:71. Lediglich das letzte Viertel (17:17) verlief ausgeglichen. Nach den Ausfällen von Sarah Berft und Katharina Kohn waren die Erwartungen ohnehin gedämpft, standen doch nur sechs Spielerinnen zur Verfügung.
Bis zum 8:8 hielt die Mannschaft gut mit, dann nahm Trainer Benjamin Heck Katharina Holtkamp wegen eines frühen zweiten Fouls vom Feld. Das Spiel kippte prompt. Die Gastgeberinnen zogen auf 27:10 davon. Der SC Kinderhaus strotzte nach den vielen Erfolgserlebnissen der vergangenen Wochen vor Selbstvertrauen und zog den Hernerinnen mit einer aggressiven Verteidigung den Zahn. In dieser Phase fanden selbst die leichten Würfe kaum noch ihr Ziel, so dass der Rückstand bis zur Pause auf 15:35 anwuchs.
Zur Verwunderung von Heck bekam der SC Kinderhaus trotz der aggressiven und in vielen Fällen nicht sauberen Verteidigung lediglich zwei Foul-Pfiffe in 20 Minuten, während aus seiner Sicht auf der anderen Spielfeldhälfte eine komplett andere Linie gepfiffen wurde.
Im dritten Viertel gelang es dem SC Kinderhaus zwar, die Führung weiter auszubauen, aber die Hernerinnen zeigten sich zumindest kämpferisch stark verbessert. Nach einem Technischen Foul gegen Heck änderten die Schiedsrichter nun auch ihre Linie: Der SC Kinderhaus erhielt in den letzten zwölf Minuten des Spiels noch neun Fouls angehängt, nachdem es zuvor insgesamt nur drei gewesen waren. An der Art der Verteidigung hatte sich allerdings aus Herner Sicht nichts geändert.
Aufgrund der Niederlage hat sich der Druck vor den beiden wichtigen Partien gegen TV Emsdetten und BG Dorsten noch einmal erhöhlt. Die Zielvorgabe ist klar. "Wir dürfen jetzt nicht den Kopf in den Sand stecken und müssen die nächsten beiden Spiele gewinnen", sagt Heck.
Das erste Endspiel um den Klassenerhalt steht für die Ruhrpott Baskets am Sonntag (24. Februar) um 16 Uhr an, wenn der Tabellenelfte TV Emsdetten seine Visitenkarte in der Sporthalle an der Flottmannstraße abgeben wird.

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