Crange sein Tor ist wieder da!

Zwei Kräne hievten das Cranger Tor in die richtige Position. Fotos (2): B. W. Pleuser
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Eigentlich hätte am Mittwoch die Sonne scheinen müssen, um die Schönheit des Wahrzeichens voll zur Geltung zu bringen. Aber selbst unter bedecktem Himmel entlockte das neue Cranger Tor den Passanten Bravo-Rufe.

Sie erinnern sich gewiss: Das alte Cranger Tor war am 1. August 2010, ausgerechnet zum 575. Jubiläum der Kirmes, von einem Lastwagen angefahren und so stark beschädigt worden, dass es abgebaut werden musste – ein Fall für die Versicherung, inzwischen geregelt.

20 Jahre lang hatte es an seinem Platz gestanden – mit einer Ausnahme: 1997 war schon einmal ein Lkw dagegengedonnert.

Das neue Cranger Tor, das zwei Kräne der Firma Hölzgen (Herne – Bremen – Bonn) aufrichteten, übertrifft das alte an Höhe und Gewicht: Die Durchfahrthöhe in der Mitte des gerundeten Stahl-Bogens beträgt jetzt fünf Meter, die Breite blieb hingegen bei 9,10 Metern. Das Gewicht der Konstruktion wuchs von 800 Kilo auf satte 4,5 Tonnen.
Mächtige Fundamente mussten neu gegossen werden. Sie reichen einen Meter tief in die Erde.

Ihr ganzes Können und viel Herzblut haben Schlossermeister Constantin Costaras („Costa“) und sein Sohn Elias Michel vor allem in die Kunstschmiedearbeiten zwischen den beiden Bögen gesteckt; Wunderschöne Blumenornamente und Drachen sind entstanden – eine richtige Augenweide.
„Das mittlere Bogenstück“, erklärt Elias Michel Costaras, „haben wir aus hochlegiertem Stahl angefertigt, der ist besonders robust. Die übrigen Teile des Tores bestehen aus Baustahl.“

Alle Einzelteile sind bombenfest miteinander verschraubt. Es wurde weder geschweißt noch genietet.

Das neue Cranger Tor ist erheblich stabiler als das alte. „Costa“ formuliert das kurz und sehr prägnant: „Das nächste Mal wird der Lastwagen den Unfall spüren, nicht das Tor.“

Aber, liebe Lkw-Fahrer, bitte nicht ausprobieren!!

Zwei Kräne hievten das Cranger Tor in die richtige Position. Fotos (2): B. W. Pleuser

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