Mit Zuversicht in die Zukunft

Martin Hückelheim ist ab sofort für die Ausbildung von 150 Pflegeschülern verantwortlich.
  • Martin Hückelheim ist ab sofort für die Ausbildung von 150 Pflegeschülern verantwortlich.
  • Foto: Evangelische Krankenhausgemeinschaft Herne/Castrop-Rauxel
  • hochgeladen von Elmar Koenig (Redaktion Wochenblatt)

Vor zehn Jahren fing Martin Hückelheim als Lehrer an der Zentralen Krankenpflegeschule der Evangelischen Krankenhausgemeinschaft Herne/Castrop-Rauxel an. Nun übernimmt er die Leitung von Annegret Grewing, die in den Ruhestand getreten ist. Damit liegt bei ihm die Verantwortung für die Ausbildung von 150 Schülern.

Angefangen hat Hückelheim seine Laufbahn nach dem Abitur mit dem Zivildienst in einem Krankenhaus. bereits da war für ihn klar, dass sein Wunschberuf mit der Pflege von Menschen zu tun haben soll. Es folgten die Ausbildung zum Krankenpfleger und eine zwölfjährige Tätigkeit zunächst auf einer allgemeinchirurgischen, danach auf einer gefäßchirurgischen Station, davon sechs Jahre als Stationsleiter. „In der Zeit habe ich viele Erfahrungen sammeln können, die mir jetzt bei meiner Lehrtätigkeit zugute kommen“, sagt Hückelheim.

Die Begeisterung, die er für den Pflegeberuf hegt, hat er nie abgelegt. Für ihn ist es der spannendste und vielseitigste Beruf, den er sich vorstellen kann. Und das möchte er auch an die jungen Menschen weitergeben, die in der Krankenhausgemeinschaft ihre Ausbildung absolvieren oder noch mit einer Pflege-Ausbildung liebäugeln. „Besonders viel Freude macht diese unmittelbare Nähe zu den Menschen. Außerdem ist es ein absolut krisensicherer Beruf“, sagt er.

Das gilt aus seiner Sicht erst recht, wenn das neue Gesetz zur Regelung der Pflegeausbildung greift und nicht mehr zwischen Krankenpflege, Alten- oder Kinderkrankenpflege unterschieden wird, sondern es nur noch eine gemeinsame Ausbildung für alle drei Berufszweige gibt. Hier freut sich Hückelheim schon darauf, gemeinsam mit seinem Kollegium neue Ausbildungspläne zu erarbeiten und dabei das eine oder andere Stück Neuland zu betreten.

So aufgeschlossen wie der Schulleiter der neuen Entwicklung auf dem Ausbildungssektor gegenübersteht, so aufgeschlossen geht er auch mit Bewerbungen um. „Wir freuen uns über jeden, der sich für eine Ausbildung in unserem Hause interessiert“, sagt er. Deshalb möchte er auch keine Altersgrenze ziehen. Wichtig ist ihm die Bereitschaft, sich für den Beruf zu engagieren, dann darf eine Bewerberin im Ausnahmefall auch an die 50 Jahre sein – so wie seine bislang älteste Absolventin.

Quelle: Evangelische Krankenhausgemeinschaft Herne/Castrop-Rauxel

Autor:

Elmar Koenig (Redaktion Wochenblatt) aus Herne

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