Räder unter den Füßen

Echte Segway-Profis: Astrid Jordan (links) und Ina Lahnstein (beide Stadtmarketing Herne) erkunden das LWL-Industriemuseum Zeche Hannover. WB-Foto: B. W. Pleuser
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Bis nach Baden-Württemberg und Hessen haben sich die Segway-Touren von Stadtmarketing Herne herumgesprochen. Fast 200 Teilnehmer haben mit dem zweirädrigen „Personal Transporter“ das „alte“ und das „neue“ Ruhrgebiet entdeckt. Und jetzt sind Sie dran, denn es geht wieder los. Eine neue Route weckt Neugierde.

Die Zechentour „Zwischen Maloche und Kappskolonie“ startet am LWL-Industriemuseum Zeche Hannover kurz hinter der Herner Stadtgrenze in Bochum-Hordel. Per Segway geht’s vorbei an den umliegenden Werkssiedlungen zum Eickeler Markt mit dem denkmalgeschützten Sud- und Treberhaus. Unterwegs erfährt man, dass man einst am Eickeler Markt im ersten kommunalen Kino des Deutschen Reiches Filme anschauen konnte. Station machen die Teilnehmer zudem an der früheren Zeche Königsgrube, von der nicht mehr viel erhalten ist – außer der Erinnerung.
Ein Reiseleiter versorgt die Teilnehmer auch während der Fahrt per Funk mit interessanten Informationen und Hinweisen. Manfred Hildebrandt, Leiter des Stadtarchivs Herne, macht Geschichte lebendig.
Für einen standesgemäßen Ausklang sorgt der Förderverein Zeche Hannover mit einem Bergmannssnack aus Schmalzstullen, Mettwürstchen und Schnaps.
„Stadtmarketing Herne kam im Oktober mit der Idee auf uns zu. Wir waren von Anfang an begeistert und freuen uns auf die besonderen Besucher“, so Dietmar Osses, Museumsleiter des LWL-Industriemuseums Zeche Hannover.
Vom 31. März bis Ende September finden 26 Touren statt. Sie dauern jeweils etwa eineinhalb Stunden und beginnen mit einer kleinen Einweisung in die Segways, die sich allein durch die Verlagerung des Körpergewichts bewegen lassen. Das Fahren der von Elektromotoren angetriebenen Zweiräder ist nur gegen Vorlage des Führerscheins/Mofaführerscheins möglich. Das Gewicht des Fahrers sollte zwischen 40 bis 120 Kilo liegen. Das Fahrerlebnis ist umwerfend: Man fühlt sich, als ob man Räder unter den Füßen hätte.
Die zweite Tour „Indus-triekultur trifft Moderne“ ist bereits zum Klassiker herangereift. „Seit drei Jahren bieten wir diese Reise an und sie ist nach wie vor sehr beliebt wegen der interessanten Geschichten und der schönen Strecke“, so Stadtmarketing-Projektmanagerin Astrid Jordan. Die Tour startet an derAkademie Mont-Cenis. Per High-Tech-Roller gelangt die Gruppe zur Siedlung Teutoburgia, einer der schönsten Bergbausiedlungen des Reviers. Im angrenzenden Kunstwald erfahren die Teilnehmer Hintergründe zum Förderturm und der Maschinenhalle.
Die Zechentour kostet 49 Euro pro Person, die Industriekulturtour 45 Euro pro Person. Optional kann für 5 Euro pro Person eine Vollkaskoversicherung ohne Selbstbeteiligung hinzugebucht werden.
Die Karten sind im Ticketshop der Stadtmarketing Herne GmbH in der Kirchhofstraße 5 oder unter 02323/9190514 erhältlich. Mehr Informationen zu den Touren unter www.stadtmarketingherne.de.
Die Ausflüge sowie weitere Tipps und Termine werden in der neuen Auflage der Tourismusbroschüre „Herne mittendrin – Kultur und Sehenswertes“ vorgestellt. Die Broschüre ist kostenlos im Ticketshop der Stadtmarketing Herne GmbH sowie in den Bürgerlokalen Herne und Wanne erhältlich oder kann auf der SMH-Website heruntergeladen werden.
Übrigens: Wer sich während der Touren in den Segway verguckt, der sollte wissen, dass man dieses Mobil auch käuflich erwerben kann. Mit 7290 Euro plus Mehrwertsteuer ist es allerdings nicht gerade preiswert.

Echte Segway-Profis: Astrid Jordan (links) und Ina Lahnstein (beide Stadtmarketing Herne) erkunden das LWL-Industriemuseum Zeche Hannover. WB-Foto: B. W. Pleuser
Mit von der Partie: Manfred Hildebrandt (rechts).
Autor:

Bernhard W. Pleuser aus Essen-Kettwig

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