Vandalen verwüsten Kindergarten

„So sind sie reingekommen!“ Michaela Katzur zeigt die Einbruchsspuren an der Hintertür.  Foto: Erler
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  • „So sind sie reingekommen!“ Michaela Katzur zeigt die Einbruchsspuren an der Hintertür. Foto: Erler
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Ihren Augen trauten die Mitarbeiterinnen des Familienzentrums St. Joseph nicht, als sie Montagmorgen die Kita an der Agnesstraße betraten. Die Hintertür war aufgebrochen, eine Spur der Zerstörung zog sich durch die Räume. Die Einbrecher hatten sogar die Wasserhähne aufgedreht und die Abflüsse verstopft.

Die Täter schienen in erster Linie auf das Zerstören aus gewesen zu sein. „Bei uns ist doch sonst auch nichts zu holen“, sagt Einrichtungsleiterin Katrin Dümenil, die von der Nachricht im Urlaub überrascht wurde. Geld und Wertsachen würden dort über Nacht nicht aufbewahrt. Entsprechend mager war auch die Beute. Eine Kamera, ein Monitor und Lebensmittel.
Was zu Buche schlägt, ist der Schaden. Denn die Versicherungen zahlten längst nicht alles, weiß Dümenil. Eltern und Kinder trifft‘s natürlich auch. Am Montag musste die Kita geschlossen bleiben.
Das Einbruchskommissariat KK 13 hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet unter der Rufnummer 0234/ 909-4131 um Zeugenhinweise. Der Tatzeitraum dürfte zwischen dem 28. Dezember (10 Uhr) und dem 7. Januar (7 Uhr) gelegen haben.

Eine Sauerei! / Kommentar

Was muss in den Köpfen von Menschen vorgehen, die nachts in einen Kindergarten einsteigen und dort zerstören, was man eben nur zerstören kann? (s. u.)
Vandalismus pur. Allerdings zuckt mir jedesmal der Finger, wenn ich die entsprechenden Buchstaben anschlage. Die Vandalen, dieses germanische Volk, das einst durch Euro-pa zog, haben es bestimmt nicht verdient, mit solchen Kriminellen in einen Topf geworfen zu werden. Ihre schlechte Presse haben sie schließlich nur bekommen, weil sie in Zeiten der Völkerwanderung Rom plünderten. (Aber die Römer waren weiß Gott nicht besser!)
Zurück in die Gegenwart. Man kann nur hoffen, dass die Täter gefasst werden, die an der Agnesstraße zugeschlagen haben und ihre verdiente Strafe bekommen.
Unter der Rubrik Dummerjungen-Streich lässt sich so ein Handeln nicht ablegen.

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„So sind sie reingekommen!“ Michaela Katzur zeigt die Einbruchsspuren an der Hintertür.  Foto: Erler
Erzieherin Janina Pfeifers wischt das Wasser auf. Die Kriminellen, die während der Ferien das  Familienzentrum St. Joseph an der Agnesstraße heimsuchten, haben eine breite Spur der Zerstörung zurückgelassen. Wasserhähne waren aufgedreht und die Abflüsse verstopft worden.    Foto: Erler
Autor:

Rainer Rüsing aus Herne

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