Wittekindshofer Wohnhaus am Emsring feiert zehnjähriges Bestehen
Gekommen, um zu bleiben

Mitarbeiterin Barbara Kulig hatte das Lied „Über den Wolken“ von Reinhard Mey umgetextet. Gemeinsam mit Bewohner Ulrich Dick hält sie ein Schild hoch, damit alle Gäste den Refrain mitsingen können. Fotos: Jaqueline Patzer
  • Mitarbeiterin Barbara Kulig hatte das Lied „Über den Wolken“ von Reinhard Mey umgetextet. Gemeinsam mit Bewohner Ulrich Dick hält sie ein Schild hoch, damit alle Gäste den Refrain mitsingen können. Fotos: Jaqueline Patzer
  • hochgeladen von Elmar Koenig (Redaktion Wochenblatt)

„Zehn Jahre Emsring…” schallt es dem Festzelt auf dem Außengelände des Wittekindshofes in Holsterhausen. Mehr als 200 Menschen singen zur Melodie des Klassikers „Über den Wolken“ von Reinhard Mey das umgetextete Lied anlässlich des runden Geburtstags des Hauses.

„Wir feiern ein Fest der Gemeinschaft. Das ist in der heutigen Zeit etwas Besonderes. In der Stadt erleben wir sogenannte besorgte Bürger, die gegen Gemeinschaft und Vielfalt demonstrieren. Aber wir nehmen uns hier alle in unserer Verschiedenheit an. Auch deshalb erfüllt mich dieser Tag mit besonderer Freude“, sagt Matthias Jacobstroer, der als Geschäftsbereichsleiter verantwortlich ist für sämtliche Angebote des Wittekindshof in Herne und Oberhausen zur Begrüßung.
Die Einrichtung am Emsring ist das älteste stationäre Wohnangebot für Menschen mit Behinderung der Stiftung in Herne. „Heute gehören wir fest zum Stadtteil", so Jacobstroer.
Auch Bürgermeisterin Andrea Oehler fand anlässlich des Zehnjährigen, das mit mit vielen Spiel- und Mitmach-Angeboten, Musik und Leckereien gefeiert wurde, lobende Worte: „Vor zehn Jahren ist hier ein Haus entstanden für 24 Frauen und Männer mit Behinderung, in dem sie sich wohlfühlen und Selbstständigkeit erlernen können. Die Stiftung leistet in Herne viel Unterstützungsarbeit.“
Der Wittekindshof bietet mehrere Wohnangebote für Frauen und Männer mit dem Prader-Willi-Syndrom (PWS). „Gerade erst haben wir den Spatenstich für ein neues PWS-Wohnhaus an der Mont-Cenis-Straße vollzogen“, sagt André Weber, der als Ressortleiter die Wittekindshofer Angebote im gesamten Ruhrgebiet verantwortet. Vor mehr als zehn Jahren hätte sich der Wittekindshof aufgemacht ins Ruhrgebiet und auch in Herne eine neue Heimat gefunden. „Wir haben Netzwerke auf- und unsere Unterstützungsangebote ausgebaut. Wir sind gekommen, um zu bleiben, um allen Menschen mit Behinderung, die sich eine heimatnahe Unterstützung wünschen, diese auch zukommen zu lassen“, betonte Weber.

Autor:

Elmar Koenig (Redaktion Wochenblatt) aus Herne

following

Sie möchten diesem Profil folgen?

Verpassen Sie nicht die neuesten Inhalte von diesem Profil: Melden Sie sich an, um neuen Inhalten von Profilen und Orten in Ihrem persönlichen Feed zu folgen.

5 folgen diesem Profil

Kommentare

online discussion

Sie möchten kommentieren?

Sie möchten zur Diskussion beitragen? Melden Sie sich an, um Kommentare zu verfassen.

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen

Beitrag einbetten

Abbrechen

Schnappschuss einbetten

Abbrechen

Veranstaltung einbetten

Abbrechen
add_content

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.