Stiftung übernimmt Schrottimmobilie an der Castroper Straße
Haus wird abgerissen

Für 2,5 Millionen Euro soll an dieser Stelle ein neues Gebäude entstehen.

Ein Zeichen für den Stadtteil Börnig setzt die Wewole. Die Stiftung erwirbt eine Schrottimmobilie und plant dort einen Neubau. Bis zum Kauf des Grundstückes war es ein weiter Weg.

Wenige Tage nach der Unterzeichnung des Kaufvertrags stellte der Geschäftsführer der Wewole-Stiftung, Rochus Wellenbrock, die Pläne für die weitere Verwertung des Grundstückes an der Castroper Straße vor. Seit vielen Jahren ist das verwahrloste Wohn- und Geschäftshaus Anwohnern, Politikern und der Verwaltung ein Dorn im Auge.

Bislang waren Versuche gescheitert, die mittlerweile im Ausland lebenden Hauseigentümer ausfindig zu machen oder zu einem Verkauf zu bewegen. In Teilen ist das Gebäude, zuletzt auch durch Sturmschäden am Dach, einsturzgefährdet. Bürger hatten gegenüber der Stadtverwaltung wiederholt den Zustand der gegenüber der Siedlung Teutoburgia liegenden Schrottimmobilie thematisiert.
Nun kommt endlich Bewegung in die Sache. Die Stiftung kaufte durch Vermittlung von SPD-Politikern, das Grundstück Mitte Januar von den türkischen Eigentümern, die in Rotterdam ausfindig gemacht werden konnten. Zurzeit plant ein Herner Architekurbüro den Abriss des Gebäudes. Sobald die erforderliche Genehmigung vorliegt, wird damit begonnen. Vorerst soll dort eine Grünfläche entstehen.
Ziel der Stiftung sei es, so Wellenbrock beim Ortstermin in Börnig, ihr Wohnangebot neu auszurichten. Daher soll nach Abschluss der Vorarbeiten eine Wohneinrichtung für Menschen mit Behinderungen entstehen. Es sind drei Einheiten für insgesamt 24 Bewohner geplant, die dann das bisherige Angebot in Horsthausen erweitern.

Baukosten liegen bei 2,5 Millionen Euro

Nachdem die Baugenehmigung erteilt ist, wird mit einer Bauzeit von circa 18 Monaten gerechnet, so dass der neue Gebäudekomplex Mitte 2021 bezugsfertig sein soll. Die Gesamtkosten belaufen sich nach Angaben der Stiftung auf rund 2,5 Millionen Euro. Mit dieser Baumaßnahme will sich die Wewole als Teilhabe-Anbieter für Menschen mit Behinderungen in Herne und Castrop-Rauxel verstärkt für deren Belange einsetzen.

Autor:

Elmar Koenig (Redaktion Wochenblatt) aus Herne

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