Trauerbegleitung bei Kindern und Jugendlichen

Wo: Vielfalt e.V., Kirchstraße 109, 44627 Herne auf Karte anzeigen

Bericht zu einem Besuch des Vorsitzenden der Vielfalt e.V., Allgemeinmediziner und Palliativarzt Anton Preissig, bei der Trauerbegleiterin Martina Hosse-Dolega:

Eine wichtige Aufgabe der Vielfalt e.V. ist die Betreuung von Kindern und Jugendlichen im Umfeld palliativ betreuter Menschen. Gerade diese Gruppe ist vielfach nicht in der Lage die Situation jetzt und für die Zukunft zu verstehen und zu verarbeiten.

Vom unschätzbaren Wert der Kindertrauerbegleitung und deren Bedeutung für das Kinder/ Familienleben zu kennen und zu wissen, dass Trauerbegleitung nicht durch Krankenkassen finanziert wird, sondern die Kosten privat getragen werden müssen oder eben durch Spenden aufgebracht werden, wie Vieltfalt e.V. es ausschließlich macht, war ein wichtiger Grund, mich mit der Trauerbegleiterin Martina Hosse-Dołęga zu einem Gespräch zu treffen.

Bereits heute hat Vielfalt e.V., durch dieses Gespräch, auch dort konkrete Unterstützung zugesichert.

Kinder nehmen aufmerksam wahr, was um sie herum geschieht. Intuitiv spüren sie, wenn etwas “nicht stimmt“, z.B. das Familienleben durch eine palliative Erkrankung aus der Balance gerät.

Sehr nah an den Schnittstellen des Lebens, verfügen Kinder über eine Vielzahl an Ressourcen, die insbesondere in der Trauer wunderbare Kraftquellen offenbaren.
Kinder teilhaben zu lassen, ihre Bedürfnisse wahrzunehmen, kind- & altersentsprechende Informationen zu vermitteln, Kinder ihren ganz eigenen Rucksack mit Erinnerungen füllen zu lassen, kommt in der Kindertrauerbegleitung (die auch immer das jeweilige System mit einbezieht), eine besondere Bedeutung zu.

Bezugspersonen durch Wissen zu befähigen und sich von den Kindern bauchgefühlt an die Hand nehmen zu lassen - in die Fähigkeiten der Kinder vertrauend - lässt diese Familien gestärkt in ihre Zukunft gehen (wissend, dass ein gutes Fundament für den weiteren Lebensweg der Kinder gelegt wurde).

Vielfalt e.V. ist es wichtig, dass auch die Kinder mit in den Blick genommen werden, um so u.a. auch die ambulante palliative Versorgung der Familien in diesem Bereich weiter zu stärken.

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