Optimierte Pläne für Quartiersentwicklung in Baukau vorgestellt
Die Lücken schließen

Nach dem Abschluss der Genehmigungverfahren kann gebaut werden. Das sollte ab Mitte kommenden Jahres möglich sein.
 Foto: LIST Develop Commercial
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  • hochgeladen von Elmar Koenig (Redaktion Wochenblatt)

In einer gemeinsamen Pressekonferenz haben ein Oldenburger Projektentwickler und die Stadt das veränderte Konzept für den ersten Bauabschnitt im neuen Dienstleistungspark Schloss Strünkede vorgestellt.

„Wir wollen den Fokus noch mehr auf die in dem Stadtteil notwendige Nahversorgung legen“, erklärte Michael Garstka, Geschäftsführer von LIST Develop Commercial. Der Projektentwickler hatte 2017 den Zuschlag für das rund 24000 Quadratmeter große Areal erhalten. Auf dem Grundstück, auf dem sich derzeit noch ein Sportplatz befindet, soll ein Wohn- und Geschäftszentrum mit einem Mix aus Handel, Büro, Dienstleistung, Gastronomie und Wohnen entstehen. Angepasst wurde das Konzept nur in Bezug auf den nördlichen Teil des Areals, der eine gewerbliche Nutzung vorsieht. Der südliche Teil, in dem rund 88 Wohneinheiten geschaffen werden sollen, bleibt wie ursprünglich geplant.
Die Idee mehrerer kleiner Handelsflächen wurde zugunsten eines weiteren Lebensmitteleinzelhändlers aufgegeben. Angedacht ist, dass sich im Erdgeschoss ein sogenannter Vollsortimenter mit rund 1800 Quadratmetern, ein Discounter mit rund 1200 Quadratmetern und eine Drogerie mit rund 650 Quadratmetern Verkaufsfläche befinden. Ebenfalls angepasst ist das Konzept der Stellplatzanlage, die durch eine Umgestaltung und eine damit einhergehende Neuanordnung der Parkplätze kundenfreundlicher wird. Sie liegt nun konzentrierter im östlichen Teil des Grundstücks und ist bequemer für die Kunden erreichbar.
Die geplanten fünfstöckigen Büroflächen sowie ein dreigeschossiges Ärztehaus jeweils ab dem ersten Obergeschoss bleiben bestehen. Genauso sind die Gastronomie im Erdgeschoss und der sich daran anschließende Marktplatz weiterhin im Konzept vorgesehen. Projektentwickler Sebastian Grochowiak gab einen Einblick in die Motive für die Anpassung des Konzeptes: „Im Stadtteil Baukau gibt es ein Nahversorgungsdefizit. Speziell das südlich unseres Grundstücks gelegene Wohngebiet weist eine Lücke nach dem Wegzug eines Nahversorgers vor einigen Jahren auf.“
Bis Mitte des nächsten Jahres erwartet der Projektentwickler einen Satzungsbeschluss zum Bauleitplanverfahren. Anschließend kann der Bauantrag eingereicht werden.
Neben den Veränderungen des Konzeptes stehen Stadt und Projektentwickler derzeit im Gespräch darüber, inwiefern das Forschungsprojekt R2Q für die Quartiersentwicklung genutzt werden kann. Das von der Stadt in Zusammenarbeit mit mehreren Universitäten und Fachhochschulen ins Leben gerufene Projekt hat als Ziel, bestehende Ressourcen mit Bedacht zu nutzen und gleichzeitig den Verbrauch von wertvollen Rohstoffen zurückzufahren.

Autor:

Elmar Koenig (Redaktion Wochenblatt) aus Herne

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