Innovatives Pilotprojekt aus Herne soll höhere Reichweite dank Sonnenkraft möglich machen
E-Transporter aus Herne wird zur rollenden PV-Anlage

Batterie leer? Kein Strom in Sicht? Wenn es nach einem Elektronutzfahrzeughersteller aus Herne geht, gehört diese Sorge künftig der Vergangenheit an. Ein innovatives Pilotprojekt startet ab Ende Juni.
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  • Batterie leer? Kein Strom in Sicht? Wenn es nach einem Elektronutzfahrzeughersteller aus Herne geht, gehört diese Sorge künftig der Vergangenheit an. Ein innovatives Pilotprojekt startet ab Ende Juni.
  • Foto: Zur Verfügung gestellt von: Tropos Motors Europe
  • hochgeladen von Helena Pieper

Batterie leer? Kein Strom in Sicht? Wenn es nach einem Elektronutzfahrzeughersteller aus Herne geht, gehört diese Sorge künftig der Vergangenheit an. In einem innovativen Pilotprojekt ab Ende Juni testet der Herner Elektronutzfahrzeughersteller fahrzeugintegrierte Photovoltaik an seinen Kofferaufbauten.

Dank dieser zukunftsweisenden Technologie sollen die Tropos ABLE Modelle bald nahezu unabhängig von externen Stromquellen genutzt und die Reichweite damit noch einmal deutlich erhöht werden können. Das Pilotprojekt startet Ende Juni und hat eine Laufzeit von zunächst vier Monaten.

„Wir versprechen uns von dieser Lösung nicht weniger als eine Revolution auf dem Markt der Elektronutzfahrzeuge“, sagt Geschäftsführer Markus Schrick. „Erste Tests lassen darauf schließen, dass es funktionieren könnte. Nun prüfen wir die Technologie im Realbetrieb eingehend auf Leistungsfähigkeit und weitere Einsatzmöglichkeiten. Wir wollen in Gänze analysieren, welchen Nutzen die Solar Panels für unsere Kunden haben können.“

Integration in die Konstruktion 

Das Zukunftsweisende an der neuen Technologie ist die Art der Integration in die Konstruktion, denn die Photovoltaik-Elemente ersetzen bestehende Aufbauelemente und sind damit vollintegriert in die Aufbauten des Tropos ABLE, ohne das Gewicht zu erhöhen.
Erwartet wird, dass die Eigenversorgung per Sonnenenergie die Reichweite der Elektrotransporter noch einmal deutlich steigert. Schließlich tankt der Tropos ABLE mit reiner Sonnenkraft permanent nach. Dies senkt die Ladekosten, macht unabhängig von Stromquellen und verbessert den Carbon Footprint, da CO2-Emissionen, die bei der Nutzung eines herkömmlichen Strom-Mixes entstehen, vermieden werden.

Andere Möglichkeiten auf Prüfstand

Im Rahmen des Pilotprojektes werden darüber hinaus Möglichkeiten geprüft, wie der zusätzliche Strom genutzt werden kann. Dazu zählt etwa eine externe Stromversorgung, mit der andere Fahrzeuge aufgeladen oder Endgeräte und Akkus für beispielsweise Motorsägen oder Heckenscheren mit Energie beliefert werden können.

„Wir betrachten Tropos als Ökosystem bestehend aus Fahrzeug, Aufbauten sowie Digitalisierung. Innovative Lösungen, die unseren Kunden einen nachhaltigen Mehrwert liefern, sind zentraler Bestandteil unserer Philosophie“, sagt Schrick.

Vollständig emissionsfrei fahren

Die Tropos ABLE Modelle fahren vollständig emissionsfrei. Bei einer kompakten Breite von 1,40 Meter, einer Länge von 3,70 Metern und einem kleinen Wenderadius von 3,96 Metern kann der Elektrotransporter sowohl auf der Straße als auch in geschlossenen Räumen eingesetzt werden.

"Auf der letzten Meile können die Elektrofahrzeuge ihre Vorteile voll ausspielen und die Lücke zwischen Cargobike und Transporter schließen. Dank der großen Ladefläche und einem Ladevolumen von bis zu 4,5 Kubikmetern bieten die Tropos ABLE enorme Transportkapazitäten. Ihre überzeugenden Eigenschaften schaffen vielfältige Einsatzmöglichkeiten für eine sehr große Zielgruppe: Industrie und Intralogistik, Garten- und Landschaftsbau, Liefer- und Paketdienste, technisches Handwerk und Gebäudemanagement, Städte und Kommunen, Gastgewerbe und Tourismus, Lebensmittelhandel, Zoos, Freizeitparks und Sportstätten.", heißt es abschließend.

Batterie leer? Kein Strom in Sicht? Wenn es nach einem Elektronutzfahrzeughersteller aus Herne geht, gehört diese Sorge künftig der Vergangenheit an. Ein innovatives Pilotprojekt startet ab Ende Juni.
Batterie leer? Kein Strom in Sicht? Wenn es nach einem Elektronutzfahrzeughersteller aus Herne geht, gehört diese Sorge künftig der Vergangenheit an. Ein innovatives Pilotprojekt startet ab Ende Juni.
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Lokalkompass Herne aus Herne

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