Kai Gera neuer Vorsitzender des Aufsichtsrates
Genossenschaft stellt sich neu auf


Abschied mit Blumen: Ellen Bobe-Kemper kandidierte nach 15 Jahren aus persönlichen Gründen nicht für eine weitere Amtszeit. Foto: WHS

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  • hochgeladen von Elmar Koenig (Redaktion Wochenblatt)

Corona hat in diesem Jahr einiges durcheinander gebracht. So auch bei der Wohnungsgenossenschaft Herne-Süd (WHS). Die für Juni angedachte Mitgliederversammlung musste aufgrund der Pandemie verschoben werden und fand stark reduziert Mitte September statt.
Der Verband der Wohnungswirtschaft Rheinland-Westfalen hatte seinen Mitgliedsunternehmen empfohlen, die diesjährigen Versammlungen thematisch auf ein Minimum zu beschränken sowie auf den üblichen Imbiss im Anschluss zu verzichten. Zusammen mit den allgegenwärtigen Hygiene-Maßnahmen und Verordnungen zog es entsprechend nur eine kleine Zahl an Mitgliedern ins Kulturzentrum. Zu hören bekamen diese jedoch durchweg Positives und erlebten zudem den Abschied der Aufsichtsratsvorsitzenden Ellen Bobe-Kemper, die nach 15 Jahren aus persönlichen Gründen nicht für eine weitere Amtszeit kandidierte. Ihr bisheriger Stellvertreter Kai Gera übernimmt das Zepter. Für den vakanten Platz wurde Ute Kampbartold in den Aufsichtsrat gewählt. Die 49-Jährige ist seit zwölf Jahren Mitglied der WHS.
Gut 40 Mitglieder ließen sich von Vorstand und Aufsichtsrat über das vergangene Geschäftsjahr informieren. Besonders im Mittelpunkt standen hierbei die beiden aktuellen Vorzeigeprojekte „Wohnen am Europaplatz“ und „Wohnen Am Westbach“. Während die Modernisierungsarbeiten an den Objekten Bochumer Straße 13-17 und Sodinger Straße 2+2a in diesem Monat beginnen, wird es Am Westbach noch etwas dauern, bis der erste Bagger rollt.
Allerdings hat das auch seinen Grund: Bei einem derzeitigen kalkulierten Investitionsvolumen von rund 30 Millionen Euro sind Schnellschüsse nicht angebracht. Entsprechend wurde darauf geachtet, die dort wohnenden Mitglieder sozialverträglich umzusiedeln. Mit Erfolg: Bis zum Jahresende haben alle Mieter eine neue Bleibe gefunden. Wie und wann mit den Arbeiten begonnen werden soll, blieb an diesem Abend noch offen. Zu ungewiss ist derzeit noch die Lage, um sich festzulegen. Viel sicherer hingegen ist das erfolgreiche Jahresergebnis der Genossenschaft: Mit einem Überschuss von knapp 1,10 Millionen Euro geht die WHS mit viel Selbstvertrauen die nächsten Aufgaben an.
Somit war es nicht weiter verwunderlich, dass der Vorstand der WHS und auch der Aufsichtsrat durch die Mitglieder einstimmig entlastet wurden. Ebenso stimmten die Mitglieder der vorgeschlagenen Verteilung des Bilanzgewinns, der insbesondere eine fünfprozentige Dividendenausschüttung an die Mitglieder vorsieht, zu.

Autor:

Elmar Koenig (Redaktion Wochenblatt) aus Herne

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