Gewerkschaft nicht zufrieden mit Tarifverhandlungen
Zu wenig Lohn

Geht es nach dem Willen von Hoteliers und Gastronomen, sollen die Beschäftigten im Gastgewerbe beim Lohn beinahe leer ausgehen.
  • Geht es nach dem Willen von Hoteliers und Gastronomen, sollen die Beschäftigten im Gastgewerbe beim Lohn beinahe leer ausgehen.
  • Foto: NGG
  • hochgeladen von Elmar Koenig (Redaktion Wochenblatt)

Die 1590 Beschäftigten des Gastgewerbes in Herne müssen weiter auf eine Lohnerhöhung warten – trotz solider Wirtschaftslage in der Branche. Das kritisiert die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG).

„In der laufenden Tarifrunde haben die Arbeitgeber gerade einmal ein Plus von 2,1 Prozent angeboten. Das wird aber allein von der Inflation aufgefressen. Ungelernte Mitarbeiter sollen sogar ganz leer ausgehen“, berichtet Gewerkschaftler Adnan Kandemir.

Die Gewerkschaft nennt das Angebot einen Schlag ins Gesicht für die landesweit rund 390000 Beschäftigten im Gastgewerbe. „Sie schenken spätnachts Bier aus und stehen früh morgens an der Rezeption. Wer im Restaurant oder im Hotel arbeitet, hat einen anstrengenden Job und mehr verdient als eine Nullrunde“, so Kandemir.

Es sei unverständlich, dass der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga) ausgerechnet beim Tourismus-Boom und dem Fachkräftemangel in der Branche ein solch mageres Angebot vorlege. Die NGG fordert ein Lohn-Plus von sechs Prozent und 100 Euro mehr im Monat für Auszubildende.

Autor:

Elmar Koenig (Redaktion Wochenblatt) aus Herne

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