Sicherheit geht vor!

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Die Bahn stellt den gesamten Zugverkehr ein.
Eine verantwortungsbewusste Entscheidung im Interesse von Kunden und ihren Mitarbeitern im Personen- und Güterverkehr.

Nur sollte auch einmal die Frage erlaubt sein, warum müssen wir heute, an solchen Tagen, so einschneidende Behinderungen hinnehmen?
Reisende im Fernverkehr bleiben häufig über Stunden und dies sind nicht mal eben 4 oder 5 Stunden an irgend welchen Bahnsteigen hilfesuchend stehen und nichts geht mehr.

Wurden wir in den Beförderungsmöglichkeiten bewusst ausgegrenzt?
Haben uns die heutigen sensibelnen Techniken, die Möglichkeiten der im Gesetz verankerten Vorgaben und das eingeschränkte Streckennetz so im Griff, das ein Fahren mit robustem Zugmaterial und einem gut ausgebautem Streckennetz unmöglich geworden ist?
Zerstörte Fahrdrähte auf der Strecke legen den Zugverkehr lahm - nichts geht mehr - und Diesellokomotiven können diese Leistungen nicht übernehmen.
Schienen müssen erneuert werden oder es kommt zu Unfällen, wird häufig der Schienenersatzverkehr eingeführt. Hintergrund, weitere Gleise wurden demontiert und Ausweichstrecken sind aus wirtschaftlichen Gründen abgebaut, sind nicht mehr vorhanden!

Vergessen wir zu schnell Zugausfälle oder Verspätungen im Personenverkehr durch umgestürzte Bäume auf Gleisen, plötzlich eintretende Minus-Temperaturen, hohes Schneeaufkommen, defekte Klimaanlagen, Technikausfällen auf Stellwerken, Signalstörungen oder entschuldigen wir wirklich bewusst diese störenden Hindernisse mit der schnelllebigen technischen und wirtschaftlichen Entwicklung?
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Helmut Zabel aus Herne | 20.01.2018 | 10:27  
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