Exoten bedrohen heimische Natur: Der Kampf gegen Riesenbärenklau, japanischen Staudenknöterich & Co.

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Exoten-Bekämpfung: vorher - nachher
 
Riesenbärenklau

Mit umweltfreundlicher Heißwassertechnik geht es den gefährlichen
Riesenbärenklau & Co. an den Kragen...


Die eindrucksvollen Stauden haben Sie vielleicht auch schon einmal gesehen:
Den Riesenbärenklau findet man oftmals am Straßenrand, und er kann bis zu vier Meter hoch werden. Man findet ihn häufig an Gewässern, auf Brachland und an Wegesrändern. Der Riesenbärenklau breitet sich immer häufiger unkontrolliert in der heimischen Flora aus und kann - ebenso wie andere Exoten/Neophyten - viel Schaden anrichten. Andere heimische Pflanzenarten werden verdrängt.   

Mensch und Tier sollten besser großen Abstand halten. Bei Kontakt mit der Pflanze drohen gefährliche Verletzungen.Die Absonderungen der riesigen Staude können in Verbindung mit Sonnenlicht zu schweren Verbrennungen führen.
Der Pflanzensaft des Riesenbärenklaus enthält Stoffe, die auf der Haut in Kombination mit Sonnenlicht zu diesen schlimmen Verbrennungen führen. Deshalb sollte man den Riesenbärenklau ohne Schutzmaßnahmen niemals versuchen abzubrechen oder abzuschneiden. 

Genau dies macht die Bekämpfung dieser Pflanze so schwierig. Viele Städte, Gemeinden oder Naturschutzbehörden tun sich schwer, der Ausbreitung erfolgreich entgegen zu wirken. Auch dürfen nach neusten EU-Verordnungen immer weniger Pestizide eingesetzt werden. Dies ist mit Sicht auf den Schutz der Umwelt natürlich auch ein wichtiger Aspekt.

Nicht so gefährlich, jedoch in vielen Regionen Deutschlands ebenfalls eine Plage ist der japanische Staudenknöterich. Gartenbesitzer sollten den Japan-Knöterich vernichten statt kaufen. Denn die invasive Pflanze gefährdet durch ihre Verbreitung Natur, Mauern und sogar Wasserrohre. Seine enorme Wuchskraft verdrängt die einheimischen Pflanzen. Die kräftigen Triebe destabilisieren desweiteren viele Flußufer. Sogar vor Asphaltdecken und dicken Mauern machen die Pflanzen keinen Halt - sie wachsen einfach hindurch und bahnen sich ihren Weg!  Auch hier ist eine effektive Bekämpfung eine große Herausforderung.

Umweltfreundliche Heißwassermethode

In den Niederlanden hat sich eine Firma genau auf die Bekämpfung dieser invasiven Exoten/Neophyten spezialisiert. Dies mit ihrer eigens entwickelten und umweltfreundlichen Heißwassermethode und speziellen Maschinen und Fahrzeugen.
Für Arbeiten an Gewässern kommt ein Boot zum Einsatz. Auch hartnäckige Uferpflanzen wie Nadelkraut und Wassernabel werden effektiv bekämpft.

Die schädlichen Pflanzen werden bei gleichbleibend höchster Temperatur bis zu 100 Grad Celsius behandelt und vernichtet. Es kommen hierbei keinerlei Zufügungen oder Pestizide zum Einsatz. Unterscheidend bei dieser Technik ist, daß die Exoten sowohl überirdisch als auch unterirdisch mit Heißwasser behandelt werden. Die unterirdische Behandlung erfolgt mit speziell entwickelten Lanzen über eine Injektion direkt in die Wurzeln. Das heiße Wasser fließt hierbei auch zwischen die Wurzeln. Diese Vorgehensweise bremst das Wachstum. Überirdisch werden die Pflanzen mit dem heißen Dampf abgesprüht.
Die Pflanze wird versuchen, sich zu erneuern. Durch eine Wiederholung des Prozesses wird sie jedoch entkräftet, so daß die Pflanzen nach wiederholten Behandlungen absterben.

Desweiteren umfaßt die Behandlung eines Trajektes ein umfangreiches "Monitoring/Bewachungssystem”, das ISRP-Programm. ISRP ist das erste europäische Artenverminderungsprogramm zur Exotenbekämpfung das es ermöglicht,  den Kampf gegen invasive Pflanzen zu gewinnen. Die Firma arbeitet auch großflächig und kann bei niedrigem Energieverbrauch (Eco-Diesel) 300 – 500 m² Exotenbefall per Arbeitstag bearbeiten. (Normales Unkraut: 20.000 bis 25.000 m²/Tag).

Mit den innovativen Diensleistungen und selbst entwickelten technischen Systemen ist das Unternehmen landesweit in den Niederlanden und über die Grenzen hinaus bekannt geworden. Auftraggeber sind Länder, Städte und Gemeinden, Wasserschutzorganisationen, Natur- und Waldschutzbehörden, private Unternehmen und Denkmalschutzorganisationen. Die Firma wurde in den Niederlanden bereits als Experte in der Exotenbestreitung ausgezeichnet und in zahlreichen Medien vorgestellt. Auch Demonstrationen vor Ort an Standorten in Deutschland können angefragt werden.

ISRP Monitoring/Überwachungsprogramm
Exotenbekämpfung mit Heißwassertechnik

Sollten interessierte Leser Informationen wünschen, so dürfen Sie gern Kontakt zu mir aufnehmen.
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