Sturmtief Friederike: 50 Einsätze bis 14 Uhr 

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Friederike entwurzelte im Schlosspark Strünkede mehrere Bäume. (Foto: Bernfried Obst)

„Friederike“ beschäftigt Herne noch immer: Bis 14 Uhr fuhr die Feuerwehr rund 50 sturmbedingte Einsätze. Derzeit sind 215 Feuerwehrleute der Freiwilligen und der Berufsfeuerwehr im Einsatz, dazu rund 50 Einsatzkräfte des Technischen Hilfswerks (THW).

Kurz nach Mittag gehen die Meldungen in der Herner Leitstelle langsam zurück, eine Entspannung der Lage zeichnet sich ab. Gegen Mittag hatten sich die Meldungen gehäuft, überlastet war die Leitstelle – anders als in anderen Städten – allerdings nicht.

Sowohl die Berufsfeuerwehr als auch die Freiwillige Feuerwehr sind mit allen verfügbaren Kräften im Einsatz, ebenso das THW. Auch der städtische Fachbereich Stadtgrün ist in allen vier Revieren unterwegs, um bei etwaigen Schäden an Bäumen die Straßen zu sichern.Der Führungsstab der Feuerwehr hält regelmäßig Lagebesprechungen ab und beobachtet die Wetterlage weiterhin. Ihm gehören neben Kräften der Feuerwehr auch Vertreter der Polizei, der Stadt und des THW an. Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) sorgt für die Verpflegung der Einsatzkräfte.


Die Schäden in Herne hielten sich bisher in Grenzen. In der Straße am Freibad hat der Sturm an einem Haus die Abdeckung eines Flachdachs gelöst. Feuerwehr, THW und Fachfirmen sind vor Ort im Einsatz.

Markantester Fall: Ein umgestürzter Baum am Eickeler Markt, der so auf ein Auto fiel, dass die sich darin befindliche Person nicht alleine befreien konnte. Die eintreffenden Rettungskräfte öffneten die Türen. Die Fahrerin war leicht verletzt.
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Sabine Hegemann aus Essen-Steele | 18.01.2018 | 15:41  
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Sabine Hegemann aus Essen-Steele | 18.01.2018 | 17:13  
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