Verdacht des illegalen Glücksspiels und des Rauschgifthandels in Herten
Durchsuchungsmaßnahme auf der Ewaldstraße

Bei der Durchsuchung wurden fünf Spielautomaten, ein hochwertiger Spieltisch, diverse Spielchips, ein als gestohlen gemeldetes Fahrrad, Bargeld und Betäubungsmittel sichergestellt.
  • Bei der Durchsuchung wurden fünf Spielautomaten, ein hochwertiger Spieltisch, diverse Spielchips, ein als gestohlen gemeldetes Fahrrad, Bargeld und Betäubungsmittel sichergestellt.
  • Foto: Polizei Recklinghausen
  • hochgeladen von Ingrid Lücke

Gemeinsame Presseerklärung der Staatsanwaltschaft Bochum und der Polizei Recklinghausen:
In einem laufenden Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des illegalen Glückspiels sowie des Rauschgifthandels wurde vergangenen Samstagabend, 29. Mai, gegen 23.30 Uhr ein Wohn- und Geschäftsobjekt auf der Ewaldstraße (Innenstadt) durchsucht.
Hinweise aus der Bevölkerung wiesen darauf hin, dass sich dort in den späten Abendstunden mehrere Personen zum illegalen Glückspiel treffen und auch Drogen konsumieren beziehungsweise verkaufen.
Anlässlich der Durchsuchungsmaßnahme sollten auch mögliche Verstöße gegen die geltenden Regeln der Coronaschutzverordnung sowie des Gewerberechts geprüft werden. Aus diesen Grund war, nebst der starken Polizeipräsenz, auch die Stadt Herten beteiligt.
Bei der Durchsuchung konnten insgesamt fünf Spielautomaten, ein hochwertiger Spieltisch, diverse Spielchips, ein als gestohlen gemeldetes Fahrrad, Bargeld und Betäubungsmittel aufgefunden und sichergestellt werden.

14 Personen

Die eingesetzten Kräfte trafen 14 Personen an, davon 13 Männer und eine Frau. Gegen sieben männliche Personen aus Herten, Bottrop, Krefeld (zwei mal), Langenfeld, Geilenkirchen und Heiligenhaus im Alter zwischen 37 und 55 Jahren ergab sich ein Anfangsverdacht wegen illegalen Glücksspiels. Zudem ist ein 47-jähriger Hertener eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz verdächtig. Gegen eine Person lag ein Haftbefehl vor, der durch Zahlung einer Geldstrafe erledigt wurde.
Verstöße gegen die geltenden Regeln der Coronaschutzverordnung werden in 14 Fällen geahndet. Die Auswertung der sichergestellten Asservate und die weiteren Ermittlungen dauern noch an.

Autor:

Lokalkompass Herten aus Herten

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