Christian Stratmann: "Das Experiment ist gelungen"

Erfolgreich: Das Travestie-Spektakel im RevuePalast Ruhr. Foto: Th. Seiffert
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„Neun Monate - das ist die Zeit, in der etwas entsteht. Und das ist beim RevuePalast nicht anders“, sagt Prinzipal Christian Stratmann und zog jetzt eine positive Bilanz der ersten Spielzeit.
„Es ist genau das eingetreten, was ich mir vorgestellt habe“, freut er sich. Das Risiko sei groß gewesen, doch es habe sich gelohnt. 90 Prozent Auslastung, 25.000 Gäste bei 100 Shows, 100 geschaffene Arbeitsplätze - das sind die beeindruckenden Zahlen, die Stratmann nun vorstellen konnte. „Das Experiment ist gelungen, das können wir jetzt schon sagen.“ Skeptisch waren sie am Anfang gewesen, die Herren bei der Stadt und auch viele andere.
Travestie auf Ewald, kann das gut gehen? Es kann und es ging. „Es gibt viele Vorurteile, doch im Prinzip machen wir hier jeden Abend Karneval, präsentieren Travestie als perfekte Kunstform.“ Wichtig: die Show ist sauber, wie eine Käseglocke. „Die Zuschauer wollen beobachten, aber nicht reingezogen werden“, verrät Regisseur Ralf Kuta und Christian Stratmann ergänzt: „Travestie darf frivol sein, aber niemals ordinär. Wer bei uns Sexualität erwartet wird maßlos enttäuscht, doch begeistert von der Erotik sein.“ Sich „fremdschämen“ - das soll im RevuePalast niemand. Stratmann freut sich, dass in Herten der Palast so prima ankommt. „Ich merke, dass die Hertener Gäste besonders stolz sind, wenn sie rausgehen. Stolz, dass so eine Show bei ihnen beheimatet ist“, führt er aus. Der Ritterschlag sei die Parodie des RevuePalasts Ruhr im beliebten Stadtkabarett gewesen.
Am kommenden Samstag, 17. Juli, findet die letzte Show vor der kurzen Sommerpause statt. „Show verkehrt nennen wir das, es werden Gags in die üblichen Abläufe eingebaut. Ein spaßiger Abend erwartet die Zuschauer“, verrät Ralf Kuta. Die Sommerpaus währt bis zum 13. August, dann wird ein verändertes Programm auf die Bühne gestellt, etwa mit neuen Michael Jackson-Nummern.
In die zweite Spielzeit fällt der „goldene Oktober“, in dem das Theater ein Jahr alt wird. Auch das wird mächtig gefeiert werden. Welche Überraschung geplant sind, wollte sich Christian Stratmann jedoch noch nicht entlocken lassen.

Autor:

Thorsten Seiffert aus Herten

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