Bitte diskutieren und weiter erzählen. Danke. Mein Wochenrückblick für die KW36

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Liebe Hertenerinnen & Hertener,
liebe Freundinnen & Freunde,

wussten Sie, dass am vergangenen Dienstag der „Tag der Currywurst“ war? Angeblich wurde am 04.September 1949 die Currywurst erfunden. In Berlin. Was man sich als echter Ruhrpottler gar nicht vorstellen kann, schließlich gibt es die einzig wahre Currywurst nur hier bei uns „Im Pott“! Falls Sie in dieser Woche noch keine Currywurst gegessen haben sollten – es gibt hier bei uns in Herten eine Vielzahl von Anbietern dieser Spezialität.

Am Montag startete die Arbeitswoche mit der Begrüßung der neuen Berufsstarter bei der Stadt Herten. Insgesamt sind zwei Berufspraktikantinnen, die ihr Anerkennungsjahr zur Erzieherin absolvieren, zwei Auszubildende zur Notfallsanitäterinen bei der Feuerwehr, zwei für die Verwaltung, sowie acht junge Menschen, die ihren Berufsfreiwilligendienst bei der Stadt Herten starten. Ich wünsche den „Neuen“ viel Erfolg und viel Spaß im neuen Job!

Danach ging es für mich in den „gewohnten“ Teil des Montags – die Sitzung des Verwaltungsvorstandes und die darauffolgenden Rücksprachen. Dabei ging es im Schwerpunkt um die Vorlagenabstimmung für die Sonderratssitzung am 18.09.18., damit diese den Ratsmitgliedern bis zum Mittwoch zugestellt werden konnten.

Am Dienstag habe ich mich sowohl vor, als auch nach der Besprechung mit meinem Büroteam auf dem Wochenmarkt in der Innenstadt bereitgestellt, um für Fragen zum Standpunkt der Verwaltung in Sachen „Zukunft des Wochenmarktes“ zur Verfügung zu stehen. Ich danke für die konstruktiven Gespräche ebenso wie für die kontroversen Beiträge und hoffe, von meiner Seite etwas zum vollständigen Bild der Situation beigetragen haben zu können. Am 18.9. wird das Thema im Rahmen der Sondersitzung auch den Rat beschäftigen. Die Sitzung startet um 19 Uhr im großen Ratssaal des Rathauses und ist natürlich öffentlich.

Die aktuelle Berichterstattung zur Gebührenberechung hat natürlich bei einigen für Verwunderung gesorgt, aber bei einigen auch für Aufklärung.

Persönlich sehe ich mich kaum in der Lage, immer wiederkehrende, falsche Behauptungen in den Medien ständig auszuräumen. In vielen persönlichen Gesprächen, kann ich aber erkennen, dass die Menschen als lesende Bürgerschaft 1 und 1 zusammenzählen können. So auch gestern wieder zur Eröffnung des Weinmarktes in der Hertener Innenstadt. Danke für die vielen guten Gespräche.

Nach einer Rücksprache mit der Leiterin der Stabsstelle Bürgermeister und einem Bürgerbesuch war es dann schon die Zeit, sich umzuziehen für das Ereignis des Tages: das „Team Herten“ traf sich zwecks Gruppenfoto pünktlich um halb fünf „auf Ewald“. Der 1.Viactiv TopRunRuhr lockte rund 1700 Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf die Halde. Mit "Anhang und Fans" tummelten sich gefühlt mehr als 3000 Menschen auf dem Ewaldgelände. Eine gute Werbung für den Standort und für unsere Stadt. Alleine das „Team Herten“ brachte es auf 138 Läuferinnen und Läufer. Mein Fazit: ein tolles Gemeinschaftserlebnis mit vielen netten Menschen und einer beeindruckenden Zahl von Teams. Es würde mich freuen, wenn dieses Sportereignis eine Fortsetzung finden würde.
Ich glaube, es "läuft".

Mittwochs startete der Tag im Kreis der Wirtschaftsförderung mit den wöchentlichen Updates zur Lage. Auch weiterhin haben wir eine gute Lage – zu neuen Anfragen nach Flächen kommen auch Anfragen bereits ansässiger Firmen nach noch größeren Flächen. Dank der allgemeinen Wirtschaftslage steht auch bei vielen Hertener Unternehmen der Kurs auf Expansion. Der Bau der ersten öffentlichen Wasserstofftankstelle auf Ewald nimmt sichtbar Formen an und es dauert nicht mehr lange bis zur Eröffnung. Damit schließen wir eine große Lücke im Revier und die Fahrzeugbesitzer mit einer Brennstoffzelle brauchen demnächst nicht mehr 40 bis 50 Kilometer zum tanken zu fahren. Die ansässigen Autohändler bekommen in Herten ein erstklassiges "Verkaufsargument".

Nach einer Rücksprache mit meinem Büroteam fuhr ich dann zur Comeniusschule in Scherlebeck. Bei der Aktion „Musikalische Brotdose“ verteilten Frau Walberg von den Hertener Stadtwerken, Frau Fiebig von der Musikschule Herten, Herr Unger als Schulleiter und ich einen ganz besonderen Frühstücksbehälter – darin war nämlich neben Stiften und einem Ausmalblock und einem Gutschein der Musikschule für eine Probestunde auch ein Rassel-Ei. Das damit prima musiziert werden kann, konnten die Schülerinnen und Schüler dann auch gleich unter Beweis stellen. In den kommenden Wochen werden diese Musikalischen Brotdosen an Erstklässler in allen Hertener Grundschulen verteilt und sollen Interesse an Instrumenten und Musik wecken. Ich hoffe natürlich, dass die Aktion viele Kinder dafür interessiert – die Musikschule Herten steht hier gerne zur Verfügung.

Am Abend fand eine Informationsveranstaltung zum Innenstadtbeirat im Glashaus statt. Im Rahmen des integrierten Stadtentwicklungskonzeptes „Neustart Innenstadt“ Der Innenstadtbeirat soll die Entwicklungsprozesse in der Innenstadt begleiten. Er dient als Bindeglied zwischen allen Beteiligten und der Stadt Herten sowie ihren politischen Gremien. Die Mitglieder übernehmen ebenfalls eine Botschafterfunktion für den „Neustart Innenstadt“, sie sind zusätzlich dafür zuständig, über die Verwendung der Mittel aus dem Aktionsfonds zu beraten und entscheiden. Eine spannende, ehrenamtliche Tätigkeit.
Der Beirat setzt sich zusammen aus Vertreterinnen und Vertretern der Bürgerschaft, der lokalen Akteure (Einzelhandel, Kreativquartiert, Kultur, Bildung), des Integrationsrates und der Ratspolitik. Mal schauen wer sich hier engagieren wird.

Für die Vertreterinnen und Vertreter aus der Bürgerschaft hat die Stadt Herten nach dem Zufallsprinzip und statistischem Schlüssel (Geschlecht, Altersgruppe, etc.) 180 Personen ausgewählt und zur Abendveranstaltung eingeladen. Hier wollte das Fachteam der Stadtverwaltung die Bürgerinnen und Bürger informieren und als MitmacherInnen gewinnen. Die Sitzungen des Innenstadtbeirats, welche zukünftig vierteljährlich stattfinden sollen, werden im Übrigen keine „Blackbox“ sein. Abgesehen von der ersten Sitzung, in der es im Wesentlichen um die Verabschiedung der Satzung und Organisatorisches geht, sind alle weiteren Sitzungen öffentlich. Es konnten noch nicht " alle sieben Sitze" im Beirat aus der Bürgerschaft besetzt werden, Sie können sich noch einbringen. Die Verwaltung informiert gerne.

Am Freitagmorgen stand zunächst ein kleiner Pressetermin aus schönem Anlass auf dem Programm. Neuvermählte erhalten in Herten nämlich einen WellnessGutschein für das Copa Ca Backum – diesen haben Herr Rattmann als Geschäftsführer der Hertener Stadtwerke und ich heute einem frisch verheirateten Paar überreichen können. Danach folgten ein Vorstellungsgespräch und die Besprechungsrunde „Rückbau, Umbau, Neubau“. In dieser Arbeitsgruppe geht es um die laufenden und geplanten Bauvorhaben in unserer Stadt – eine wichtige Informations- und Arbeitsgruppe. Immerhin reden wir nicht über „Peanuts“ – weder finanziell, noch bezüglich der Auswirkungen für Stadt und Bürgerschaft. Es gilt den Einsatz knapper Resourcen und Finanzmittel in Millionenhöhe zu priorisieren und immer wieder auf veränderte Rahmenbedingungen zum Wohle der Stadt zu reagieren.

Dies gilt im Besonderen für den Jobcenter Neubau. Ja, es gibt einen gültigen Ratsbeschluss, der sich von Seiten der Verwaltung in Bearbeitung, also Abarbeitung befindet. Keine Frage und wird auch nicht in Frage gestellt.

Ich halte es aber nicht nur für meine Pflicht und Verantwortung, sondern es ist für mich selbsterklärend wenn der uns bekannte Investor die Frage an die Verwaltungsspitze stellt, ob es eine Möglichkeit gäbe, dass Jobcenter im Neuen Forum zu integrieren - den Fraktionsvorsitzenden eine Frage zum Verfahren zu stellen. Dies habe ich am Tag vor meinem Urlaub getan und der Beigeordnete und Baurat Herr Heidenreich, der in dieser Zeit mein Vertreter im Amt war beauftragt, dies in meiner Abwesenheit abzustimmen. Leider meldete sich ein Vertreter in den drei Folgewochen auf unsere Bitte nicht zurück. Nach meinem Urlaub habe ich sofort den Versuch zur Verfahrensabstimmung weiterverfolgt..... leider auch in den Folgewochen ohne Erfolg.

Ein Gespräch war scheinbar nicht gewünscht.

So hat die Verwaltung alle Ratsmitglieder informiert, die Investoranfrage nun in einer Vorlage verschriftlicht, die Vorteile benannt, sowie die mögliche Risikovermeidung für die Stadt aufgezeigt und begründet. Die Vorlage wurde auf die Tagesordnung der Sonderratssitzung für den 16.09.2018 gesetzt und allen Ratsmitgliedern zur inhaltlichen Auseinandersetzung zeitnah zugeschickt.

Nur so hat der Rat die Möglichkeit den aktuellen Stand der Dinge zu bewerten und einen aus diesen neuen Erkenntnissen heraus gültigen Beschluss aus dem Frühjahr zu bestätigen oder an den sich veränderten Rahmenbedingungen anzupassen.

Die aktuelle öffentliche Aufregung erschließt sich mir somit überhaup nicht.

Mittags besuchte ich dann den Empfang zur Verabschiedung von Frau Grossart, der nunmehr ehemaligen Leiterin des Jobcenters Herten, die nun in den verdienten Ruhestand gehen wird. Zeit, einmal auf lange Jahre beruflichen Wirkens zurück zu blicken und sich für Arbeit und Engagement zu bedanken. Es war mir eine Herzensangelegenheit eine um Herten so verdiente Mitarbeiterin, einer Kämpferin, einer Frau mit klarer Haltung meinen persönlichen Dank auszusprechen. Danke für zwei mir vergönnte guten Jahre der Zusammenarbeit. Ich wünsche alles Gute für den nächsten Lebensabschnitt!

Danach nutzte ich die Zeit für aktuelle Unterlagen und Gespräche, bevor ich den Tag mit einem Rundgang über den Hertener Weinmarkt ausklingen ließ. Der Hertener Weinmarkt ist auch eine Institution im Jahresablauf, ähnlich wie das Straßenfest in Westerholt oder der Blumenmarkt in der Innenstadt. Es ist bereits die 42. Auflage dieses Events für Genießer, mit Musik und allerlei kulinarischen Spezialitäten – und natürlich dem edlen Rebensaft in der Hauptrolle. Schauen Sie doch einmal vorbei – Weinmarkt ist von Freitag bis Sonntag. Am Samstag lässt sich der Besuch in der Innenstadt gleich mit einer Stippvisite bei „Peakys Fashion Fairy Tale“ verbinden, dem Modeevent in der südlichen Innenstadt. Am Sonntag ist zudem verkaufsoffen.

Samstags werde ich in Recklinghausen für den guten Zweck laufen. Der zweite „Walk of Life“ findet auf einem 5km-Rundkurs im Recklinghäuser Stadtgarten statt. Es handelt sich dabei um einen Lauf zugunsten des Fördervereins LebensVest, der finanziell benachteiligte Brustkrebs-Patientinnen während ihrer Therapie unterstützt. Wer spontan noch mitmachen möchte – Treffpunkt zur Anmeldung ist am Samstag um 10 Uhr am Eingang Dorstener Strasse, die Startgebühr beträgt 15 Euro. Natürlich darf mehr gespendet werden.

Nachmittags bin ich zuerst zu Gast bei der 60-Jahr-Feier der Siedlergemeinschaft „Auf der Heide“ im Hoppenbruch. Die Siedlergemeinschaft feiert ihren runden Geburtstag mit einem Straßen- und Sommerfest. Danach werde ich dann bei „Peakys Fashion Fairy Tale“ in der südlichen Innenstadt vorbeischauen.

Punkt 18 Uhr findet dann der Fassanstich beim Oktoberfest des Löschzugs Herten statt. Kein Oktoberfest ohne Fassanstich – auch nicht bei unserer Feuerwehr! Die Veranstaltung ist übrigens ausverkauft.

Auch der Sonntag wird wieder mit allerlei Aktivitäten gefüllt sein. Wer sagte nochmal, in Herten sei „tote Hose“? ... ach ja, der "Berufspessimist"

Schon am frühen Morgen um kurz nach 6.00 Uhr werde ich die Wallfahrtsgruppe der Pfarrei St.Martinus zu einem Zwischenstopp bei mir zuhause begrüßen und mich dann der Wanderung anschließen. Laufen – ob schnell oder langsam – kann dabei helfen, den „Kopf freizukriegen“. Das gilt sowohl im geistlichen Sinne, als auch in anderen Belangen.

Frau Dr.Nilkens, ehemalige Vorsitzende der Bürgerstiftung und Bürgerpreisträgerin aus dem Jahr 2009, feiert am Sonntag ihren 80. Geburtstag. Es wird mir eine Ehre sein, im Namen der Stadt Herten dazu gratulieren und ein Präsent überreichen zu dürfen.

Ab 13 Uhr wird es dann wieder sportlich, denn der 10km-Spendenlauf für das Therapiezentrum Hof Feuler findet statt. Das Startgeld geht direkt als Erlös an das Therapiezentrum, welches damit Reittherapie für behinderte und erkrankte Menschen ermöglicht. Die Rundkurse um das Therapiezentrum gibt es in verschiedenen Kategorien (3, 6 und 10km) und es geht hier um den Spaß und den guten Zweck – auch Spaziergänger oder Menschen, die für den guten Zweck ihren Hund ausführen wollen (bitte angeleint!) sind willkommen. Für das leibliche Wohl ist vor Ort gesorgt.

Nach dem Lauf schaue ich dann in direkter Nachbarschaft noch bei der Flugmodellsportvereinigung Vest e.V. vorbei. Auf dem Modellflugplatz in der Ried findet das IGG Großseglermeeting statt. Es ist das 11. Treffen dieser Art in Herten, hier kommen Modellbauer zusammen, die sich auf Bau und Flug von Segelflugzeugmodellen spezialisiert haben. Dabei ist der Begriff „Großsegler“ durchaus wörtlich zu verstehen – die Modelle haben teilweise beachtliche Größe von mehreren Metern Flügelspannweite. Auch das Flugzeug, welches die Segler in die Höhe bringt, ist ein Modellflieger. Das ist schon recht spannend anzuschauen – und die Modellflugbegeisterten kommen teilweise von sehr weit her nach Herten, um mit dabei zu sein. Der weiteste Weg nach Herten lohnt sich, den Herten bewegt sich.

Ich wünsche Ihnen allen ein schönes Wochenende, nutzen Sie es!
Ihr Fred Toplak

Autor:

Fred Toplak aus Herten

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