Mayors for Peace
Bürgermeister Fred Toplak zeigt Flagge für die atomare Abrüstung

Am Montag, 8. Juli, ist es wieder an der Zeit ein gemeinsames, sichtbares Zeichen gegen Atomwaffen zu setzen. Rund 300 Städte des weltweiten Netzwerkes „Mayors for Peace“ machen mit. Mit dabei ist auch Bürgermeister Fred Toplak. Um 14.30 Uhr hisst er auf dem Rathausvorplatz die Mayors for Peace Flagge.

Mit der Aktion wird an ein Rechtsgutachten des Internationalen Gerichtshofs (IGH) in Den Haag erinnert. Der IGH, als Hauptrechtssprechungsorgan der Vereinten Nationen, stellte am 8. Juli 1996 fest, dass "eine völkerrechtliche Verpflichtung (besteht), in redlicher Absicht Verhandlungen zu führen und zum Abschluss zu bringen, die zu nuklearer Abrüstung in allen ihren Aspekten unter strikter und wirksamer internationaler Kontrolle führen."

"Atomwaffen spielen in den Sicherheitsstrategien noch immer eine beunruhigend große Rolle. Die aktuellen Entwicklungen – sei es das Atomabkommen mit dem Iran, sei es das bevorstehende Aus für den INF-Vertrag – geben Grund zur Sorge", so Bürgermeister Fred Toplak. Umso wichtiger sei es, dass rund 300 Städte am kommenden Montag Flagge zeigen für eine atomwaffenfreie Welt. Mit dieser Aktion appellieren Städte weltweit an ihre Regierungen, alles für den Erhalt des INF-Vertrages zu unternehmen und sich für nukleare Abrüstung einzusetzen. "Die Welt braucht nicht modernere Atomwaffen, sie braucht gar keine Atomwaffen. Im Falle eines nuklearen Angriffs wären gerade die großen Städte und Ballungsräume Ziel der Attacken", so Toplak weiter.

Das Bündnis der Mayors for Peace setzt sich für das Recht der Bevölkerung auf ein Leben frei von dieser Bedrohung ein. Jeder Einsatz von Atomwaffen würde katastrophale, weitreichende und langanhaltende Folgen für Mensch und Umwelt nach sich ziehen. Die Mayors for Peace setzen sich daher für den 2017 von den Vereinten Nationen verabschiedeten Atomwaffenverbotsvertrag (Treaty on the Prohibition of Nuclear Weapons) ein und fordern weltweit die Regierungen auf, diesem Vertrag beizutreten. In dem Vertrag werden Atomwaffen ausdrücklich geächtet. Der weit überwiegende Teil der Bevölkerung in Deutschland unterstützt das völkerrechtliche Verbot von Atomwaffen sowie deren Lagerung und Modernisierung auf deutschem Boden.

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