Bitte diskutieren und weitererzählen.
Danke. Mein Wochenrückblick KW 11

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Liebe Hertenerinnen und Hertener,
liebe Freundinnen und Freunde,

die kommende Sitzungsfolge wirft Ihre Schatten voraus, man könnte auch meinen es war lange ruhig. Dazu muss man etwas genauer hinhören oder zwischen den Zeilen lesen. Zur gleichen Zeit hat sich ein “richtiger“ Sturm auch bei uns ausgetobt und Gott sei Dank, kein größeres Unheil in Herten angerichtet. Der nächste Sturm ist bereits in Anmarsch. Letzte Woche hieß er „Erberhard“, diese Woche kenne ich seinen Namen noch nicht.

Montag

Im Verwaltungsvorstand haben wir die anstehenden Vorlagen, die in jetziger Sitzungsfolge zur Entscheidung eingebracht werden, vor- und endbesprochen. Im Laufe der Woche konnte ich hier noch einiges korrigieren, verbessern und nachtragen oder auch konkretisieren, um über das Wochenende nun die Tagesordnungen der Ausschusssitzungen abzustimmen.

Über die Mittagszeit hinaus, standen die ersten Haushaltsgespräche, Tendenzen, Hinweise aus Nachbarkommunen mit dem Bereich Finanzen und Kämmerei an. Den „restlichen Montag“ reihten sich einige spannende Gespräche aneinander, die sich im weiteren Jahresverlauf erst konkretisieren lassen. Bleiben Sie gespannt, da kommt noch was…. Herten bewegt sich.

Dienstag

Zum Meinungsaustausch traf sich am Dienstag rund die Hälfte der parteilosen Bürgermeister und Bürgermeisterinnen Nordrhein-Westfalens in Düsseldorf. (hier darf ich zurzeit weiterhin als Gast teilnehmen). Unter dem Dach der Landesarbeitsgemeinschaft gab Hauptgeschäftsführer Dr. Bernd Schneider vom Städte- und Gemeindebund der Gruppe nicht nur die Tagungsmöglichkeit in der Hauptgeschäftsstelle an der Kaiserswerther Straße, Schneider berichtete auch über aktuelle Themen aus dem kommunalen Bereich. Eine große Rolle spielten dabei - wie so häufig - das kommunale Beitragsrecht, vielfältige Problematiken im Flüchtlingsbereich, die Reform des Kinderbildungsgesetzes KiBiZ, sowie die Grundsteuernovelle, die geplante Abschaffung der Stichwahl für die Bürgermeister und die Digitalisierung an Schulen. Im Anschluss war noch Zeit für den einen oder anderen individuellen Austausch, um meine persönlich Erkenntnis zu verfestigen, dass es in anderen Kommunen in NRW ähnliche politische Konstellationen in Räten gibt, die sich auch ähnlich verhalten. Heißt, Herten hat da kein Alleinstellungsmerkmal.

Mittwoch

Eine Runde der Wirtschaftsförderung in „abgespeckter“ Form. Die nächsten Unternehmensbesuche sind in Planung, der Newsletter der Wirtschaftsförderung in Abstimmung, Einzelgespräche wurden vereinbart. Weitere Flächenanfragen oder Anfragen zu Unternehmensansiedlungen liegen vor und auch hier konnten wir das weitere Vorgehen festlegen.

Im Anschluss tagten wir im Projektlenkungskreis mit der Wübben Stiftung – um Ergebnisse und Aussichten zu diskutieren. Hier nimmt Herten mit der Koordination und Unterstützung zum Übergang Grundschule zur weiterführenden Schule ganz selbstbewusst eine herausragende Stellung ein. Da dürfen wir insgesamt durchaus stolz drauf sein und ich mich bei allen Beteiligten die dazu seit Jahren mit beitragen auch an dieser Stelle meinen besonderen Dank aussprechen. Ganz wichtig aber dabei sind die Profiteure – unsere Kinder und auch deren Eltern, die bei der elementaren Frage des Schulwechsels, eine bestmögliche Unterstützung und Begleitung in Herten erfahren.

Mittags durfte ich eine weitere Baumpflanzung im Stadtgebiet, hier an der Clemensstraße begleiten. Das mache ich sehr gerne, um den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Grünbereich vom ZBH meine Wertschätzung für diesen wichtigen Job zu erweisen. Aber auch um symbolisch und öffentlich dafür zu stehen, dass wir "das Ganze" betrachten, also erforderliche Baumfällungen und Baumpflanzungen im Einklang halten. Auch wenn mache „Spaßvögel“ sich in den sozialen Medien darüber lustig machen, wir würden sechs Leute brauchen, um einen Baum zu pflanzen und was das alles kostet. Meine Betonung liegt hier bewusst auf „Spaßvögel“.

Am späten Nachmittag konnten wir ein konstruktives Gespräch mit Vertretern der Werbe- und Interessensgemeinschaft Westerholt führen. Die jährlich geleistete Unterstützung durch die Stadt bestätigen, Ungereimtheiten bis Fehlinformationen der Vergangenheit ausräumen und „begradigen“. Wichtig ist mir hier der Blick nach vorne und da steht das Sommerfest in Westerholt im 35 Jubiläumsjahr ganz oben auf dem Zettel. Die Aufgaben wurden verteilt und weitere Gespräche stehen aus.

Am noch späteren Nachmittag, nach 18.00 Uhr möchte ich noch nicht von Abend sprechen, trafen die Beigeordneten und ich uns mit den Fraktionsvorsitzenden, um die Vorlagenliste für die Ausschüsse vorzubesprechen. Dies ist immer der „erste Aufschlag“, um die Vorlagen anzusprechen und für die politischen Vertreter, um die Themen aufzunehmen, wo möglicherweise weiterer Beratungs- oder Klärungsbedarf besteht – bevor es in den Ausschüssen zu „Diskussionen“, mangels Informationen kommt.

Donnerstag

Büroorganisation, Schreibkram, Abstimmungen in der Stabsstelle Bürgermeister waren ein guter Einstieg in den Tag. Im Anschluss konnte ich in einem langen Telefonat einen Termin der nächsten Woche vorbesprechen. Am Donnerstag werde ich in Düsseldorf zum Thema Entwicklung einer mittelgroßen Stadt, Einzelhandel neu denken, am Beispiel der Planungen für das „Neue Forum“ auf einer Bühne vortragen und über Herten berichten.

Am Nachmittag standen dann meine regelmäßigen Bürgersprechstunden an – 8 x 15 Minuten – für „die kleinen“, aber oft individuell sehr wichtigen Themen von Bürgerinnen und Bürgern in meiner Tagesmappe. Es ist mir immer eine besondere Freude, wenn wir, wenn ich helfen kann. Es klappt nicht immer, aber immer öfter…

Am späten Nachmittag hatte ich das besondere Vergnügen die „nächste Generation“ des Griechischen Kulturvereins Psathas kennenzulernen. Ein spannender Austausch mit viel Bewegung und Energie. Ich glaube wir können da zukünftig gut drauf aufbauen und unterstützen.

Freitag

Da wir uns auch im Rathaus, im Moment alle mit so „kleinen bis mittleren Erkältungen“ rumtragen, habe ich den Freitag mal mit ein paar entspannten, aber mir nicht weniger wichtigen Besprechungen im Haus gespickt. Den Kolleginnen und Kollegen im Haus, aber auch denen die es härter erwischt hat und die Grippewelle Zuhause ausschwitzen, wünsche ich eine schnelle Genesung und gute Besserung. Halten Sie durch, ich kann den Frühling schon ein bisschen riechen und die Vögel kündigen ihn in den frühen Morgenstunden bereits singend an.

Am Abend lade ich Sie alle ein uns ab 18.00 Uhr bei der „Nacht der Bibliotheken“ im Glashaus zu besuchen. Ein spannendes und abwechslungsreiches Programm erwartet Sie.

Samstag

Bin ich – ehrlich gesagt – ungern auf Schalke. Nein, ich liebe den Verein, aber: Was hier seit Monaten, wenn nicht seit Jahren abgeht, passt auf keine Kuhhaut. Trainer schießen keine Tore, Geld schießt Tore. Ja, das ist zu kurz gesagt, aber ich möchte Sie an dieser Stelle auch nicht einfarbig zutexten, der Fisch stink vom Kopf und auf Schalke ist es sogar ein Wasserkopf (Punkt). Da ich für das Spiel gegen Leipzig mit einem Gast verabredet bin, halte ich es aus. Obwohl der „Vorstand“ ein „ohne Fansspiel“ verdient hätte.

Sonntag

Hier treffen wir uns gerne bei der „h-moll Messe (Teil2“ Johann Sebastian Bach, Hertener Kantorei in der Erlöserkirche an der Ewaldstraße ab 17.00 Uhr

Ich wünsche Ihnen ein tolles und fröhliches Wochenende, Ihr Fred Toplak

Autor:

Fred Toplak aus Herten

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