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Mein Wochenrückblick für die KW14

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Liebe Hertenerinnen & Hertener,
Liebe Freundinnen und Freunde,

der Hertener Putztag liegt vor uns und auch in diesem Jahr werden viele fleißige Helfer große Mengen an Abfall einsammeln. Hierfür möchte ich mich an dieser Stelle sehr herzlich bei allen Mithelfenden für den großen Einsatz bedanken!

Gleichzeitig würde es mich sehr freuen, wenn die Mitmenschen, die ihren Abfall bedenkenlos in die Öffentlichkeit werfen, mehr Gemeinschaftssinn und Umweltverantwortung zeigen und ihren Müll ordnungsgemäß entsorgen würden. Es gibt so schöne Mülleimer – und wenn mal keiner da sein sollte, kann man seine Sachen auch einfach mitnehmen und daheim in die Mülltonne werfen. Sollte doch eigentlich nicht so schwer sein.

Montag

Ein früher Start in Form einer regelmäßigen Besprechung mit der Leiterin der Rechnungsprüfung. Rechnungsprüfung (ÖRP) hört sich an, als würden hier Rechnungen nur gesichtet und rechnerisch geprüft. Da steckt viel mehr dahinter und mit unserer neuen Leitung, haben wir gemeinsam die Chance einer Neuausrichtung genutzt. Also Rechnungen zu prüfen, ob diese rechnerisch richtig sind ist wichtig, aber der geringste Teil unserer Arbeit an dieser Stelle. Wichtiger ist die Rechnung inhaltlich zu prüfen, stimmt die erbrachte Leistung mit der Beauftragung überein. Dazu gehört unter Umständen eine technische Prüfung, also sind die Leistungen fach- und sachgerecht ausgeführt, geliefert worden. Unsere zukünftige Ausrichtung ist aber nun noch viel breiter aufgestellt. Es geht uns darum - Schaden im Vorfeld zu vermeiden. Also Ausschreibungen, Angebote, Verträge und vieles mehr, im Vorfeld so zu prüfen - das Schäden oder Fehlleistung da bereits vermieden werden können. Also ein hochspannender und anspruchsvoller Job, der sich zukünftig noch mehr beweisen wird.

Danach ein relativ normaler Montagvormittag – erste Büroteamrunde, Vorbesprechung Verwaltungsvorstandssitzung mit den Beigeordneten und dann die „VV“-Sitzung an sich, auch um die Sitzungen bis HuFa Sitzung für Donnerstag abzustimmen.

Mittags fuhr ich dann anlässlich des vierten Kommunalforums der Sparkasse Vest Recklinghausen in unsere östliche Nachbarstadt. Eine hochinteressante Veranstaltung mit spannenden Vorträgen aus dem Bereich der Kommunalfinanzen. Zurzeit ist die Lage auf dem Finanzmarkt für uns immer noch entspannt. Der Schuldenabbau schreitet konstant voran – doch das ist natürlich daran gebunden, dass uns nicht ein Zinsanstieg oder andere unangenehme Ereignisse ereilen. So geht der Blick noch immer in Richtung Düsseldorf, Berlin – und auch zur EZB: was da wohl in Sachen Altschulden in den nächsten Monaten kommen mag? Aber auch wie wir die wirtschaftliche Entwicklung der Region einschätzen.

Am Abend besuchte ich mit meiner Frau den Recklinghäuser „HURZ“. Comedy-Preise werden schließlich nicht nur in Köln verliehen, das können wir auch hier im Pott.;-) Danke für eine tolle Veranstaltung.

Dienstag

Das Thema Parken und „Blitzen“ war Inhalt einer Besprechung im Bereich Ordnung und Sicherheit. Hier haben wir uns über die Maßnahmen für die nächsten Wochen unterhalten, aber ebenso über örtliche Schwerpunkte. Unser neuer, mobiler Blitzer leistet gute Arbeit – das Gerät ist sicher optisch nicht sehr schön, dafür aber äusserst effizient und zuverlässig. Die Flexibilität ist sein größter Vorteil. Nun können wir an vielen Stellen im Stadtgebiet den fließenden Verkehr überwachen, da wo es uns vorher durch z. B. "Blitzautos" nicht möglich war. Atze Schröder würde wohl sagen, "der geht dahin, wo es weh tut".

Danach folgte ein kurzes Update im Kreise des Büroteams, ein Personalgespräch und eine Rücksprache mit den Beigeordneten. Mit dem Stadtbaurat sprach ich danach über die neuesten Entwicklungen in Sachen Fördermittel. Eine kurze Pause mit sehr vielen Emails und später stand eine der regelmäßigen Sitzungen zum Fortgang der Neuorganisation in der Verwaltung auf dem Programm, gefolgt von einer Rücksprache mit dem Bereich Personal. Ein typischer "Verwaltungstag".

Am Ende eines terminlich sehr eng getakteten Tages nahm ich anschließend am Gedenkgottesdienst für jene Menschen statt, deren Bestattung im vergangenen Jahr von der Stadt Herten veranlasst wurden – entweder, weil sie keine Angehörigen hatten oder niemanden, der sich kümmern wollte. Auch diese Menschen haben Respekt, ein würdevolles Gedenken und vor allem eine Zeremonie verdient. Aus diesem Grund haben wir zusammen mit den Gemeinden diesen Gottesdienst abgehalten – ein bewegender Moment. Ich wünschte, dass weniger Menschen am Ende ihres Lebens tatsächlich alleine dastehen. Danke an alle Mitwirkenden und die doch vielen Kirchenbesucher.

Mittwoch

Wie jeden Mittwoch, startete der Tag mit der Besprechung im Kreise der Wirtschaftsförderung. Hier haben wir uns die ersten Gedanken für kommende Unternehmensbesuche gemacht und natürlich ging es auch um aktuelle Flächenanfragen und Flächenbedarfe. Gerade im Bereich Wasserstoffunternehmungen ist es auf Ewald "sehr wuselig" und spannend. Hier sind wir gehalten, der stark steigenden Aktivität und Flächennutzung - rechtzeitig Genüge zu tun. Herten kann hier sogar eine europäische Aufmerksamkeit verbuchen - und darüber hinaus. Ich freue mich auf weitere, regionale Unterstützung um gemeinsame Ziele zu erreichen. Dazu gehören am Ende der Kette auch Klimaziele vor unserer Haustür gemacht.

Anschließend fand eine letzte, aktuelle Vorbesprechung zur kommenden Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses mit Beigeordneten und Stabsstelle statt. Schließlich will eine solche Sitzung gut vorbereitet und organisiert sein. Vor der Mittagspause war die Neustrukturierung der Verwaltung ein weiteres mal Thema einer Rücksprache.

Nachmittags war ich dann als Jurymitglied im Polizeipräsidium Bochum zu einem sehr anregenden Gespräch in größerer Runde eingeladen. Bewertet wurden grafische Arbeiten von Bochumer Schüler*innen, um eine Präventionskampagne für junge Menschen zu unterstützen. Worum es dabei genau ging, darf ich noch nicht verraten. Sobald es soweit ist, werden Sie aber auch an dieser Stelle darüber lesen. Versprochen!

Am späten Nachmittag fand dann in den Räumen des ZBH noch die Sitzung des Betriebsausschusses statt. Der ZBH hat aus einer Untersuchung unserer Abfallwirtschaft berichtet. Die Ergebnisse und das Fazit daraus wurden diskutiert und das weitere Vorgehen erklärt. Ich bin gespannt, wie die lokale Berichterstattung dieses in unserer Stadt "sensible Thema" aufbereitet und berichtet. Unabhängig davon, dass auch dies ein immer werter Prozess ist.

Donnerstag

Personalangelegenheiten, Ausschreibungen, Mitarbeitergespräche, Rücksprache mit dem Personalrat und Abstimmung zu weiteren Verfahren – schon ist ein Vormittag fast vorbei.

Mittags nahm ich an einem Fototermin für die Aktion „Mobil ohne Auto“ der Vestischen teil. Einige Kreisstädte beteiligen sich bereits an diesem Angebot, in Kürze ist nun auch Herten mit dabei. Worum es geht? Die Vestische bietet Menschen, die überlegen, auf ihre Fahrerlaubnis zu verzichten, einen Tauschhandel an: wer im Bürgerbüro den Verzicht auf seine Fahrerlaubnis (dauerhaft!) erklärt, erhält von der Vestischen für drei Monate kostenlos ein Ticket 2000 der Preisstufe A1. Auch wenn es sicher häufig Senioren sein werden, die aus Altersgründen ihren Führerschein abgeben, ist das Angebot nicht altersbeschränkt – und es gilt nur für Neukunden, nicht für Menschen, die bereits ein Ticketabo haben. Eine gute Idee, wie ich finde.

Am Nachmittag folgte dann die Sitzung des Ältestenrates und danach die Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses. Viel zu berichten über großen Debatten gibt es dabei nicht. Vielleicht haben wir derzeit auch einfach nicht die kontroversesten Themen auf der Tagesordnung oder "alle sind gerade vernünftig". So erlaube ich mir den Hinweis für diejenigen - die in heißen Phasen - die im Sommer sicher wieder kommen werden und sich über Temperatur und Akustik, sowie über Sitzungsleitung und Tumulte beklagen - erinnern Sie sich dann bitte daran, es geht auch anders und gehört zur Gesamtbetrachtung dann auch dazu. So relativieren sich viele der hitzigen Äußerungen aus dem letzten Spätsommer.

Freitag

Am frühen Morgen führte ich ein Gespräch mit Frau Anika Biehl. Einigen von Ihnen wird sie als Initiatorin der Aktion „Der letzte Strohhalm für Recklinghausen“ vielleicht schon bekannt sein. Falls nicht, schauen Sie doch mal hier: https://vimeo.com/315942173 Nach dem Erfolg in Recklinghausen soll das Projekt nun auf die anderen Kreisstädte und darüber hinaus verbreitet werden. Ein Ansinnen, dass die Wirtschaftsförderung der Stadt Herten und ich gerne unterstützen wollen. Zwar hat die EU ein Verbot von Strohhalmen und anderen schnellebigen Plastikgegenständen bereits auf den Weg gebracht – aber bis 2021 gehen mitunter noch viele Halme über die Ladentheke. Um diesen Müll einzusparen, möchten wir Gastronomen und Kunden gerne darauf ansprechen, auf Strohhalme zu verzichten. Auch andere Wegwerf-Artikel finden sich vor allem in der System-Gastronomie. Kleine Plastikumrührer für den Kaffee, Plastikschalen und –teller, Pommespicker. Vieles davon ließe sich vermeiden – es gibt hier bereits eine große Zahl von Alternativen aus essbarem oder biologisch abbaubarem Material. Handel und Gastronomie müssten eben nur mitziehen – und wir als Kundinnen und Kunden müssten eindeutig zum Ausdruck bringen, dass wir kein Wegwerfplastik mehr wollen. Der Umwelt zuliebe.

Nach dem Gespräch ist vor dem Gespräch. In diesem Fall die Marktgespräche der Wirtschaftsförderung mit den Markthändlern, unterstützt von Norbert Mertens und unserem Innenstadtbüro. Gemeinsames Ziel ist ein zukunftsfähiger, guter Wochenmarkt. Ideen zu entwickeln, einander zuzuhören und das Ziel zu erreichen, bleibt eine Herausforderung für die Zukunft.

Später am Vormittag fand die regelmäßige Besprechung Rückbau-Umbau-Neubau im Rathaus statt. Die Liste der Projekte wird nicht nur gefühlt immer länger. Schulen, Kitas, OGS, städtische Gebäude beschäftigen "eine ganze Mannschaft", Tag für Tag. Es macht aber auch "Spaß" zu sehen, wo in unserer Stadt überall etwas passiert. Jetzt aber bitte nicht über Baustellen schimpfen... ohne die gibt es keinen Fortschritt. Ich erfreue mich an jeder Baustelle besonders... so steht auch der neue Spielplatz in der Antoniusgasse der Innenstadt vor der Fertigstellung.

...gefolgt von einem nachmittäglichen Austausch zum Thema „strategische Bilanzüberlegungen“. Klingt beides sicherlich nicht sehr spektakulär, ist es aber. Schließlich ist das Thema Finanzen gerade für unsere Stadt von höchster Wichtigkeit, ebenso wie die Fortentwicklung der städtischen Immobilieninfrastruktur. Dazu gehören genaue Beobachtungen und Bewertungen, was gerade in Berlin und Düsseldorf diskutiert wird oder vor Entscheidungen steht.

Am Abend halte ich ein Grußwort beim Bezirkstag des Schwimmbezirks Nordwestfalen, der in diesem Jahr im Hertener Glashaus stattfindet. Der Schwimmbezirk besteht aus 68 Vereinen mit über 25.000 Mitgliedern – das ist schon eine beeindruckende Hausnummer. Was sicher nicht jeder weiß ist, dass unser heimischer Schwimmverein, der SV TuS 1925 Herten e.V., der mitgliederstärkste Sportverein unserer Stadt ist. Schwimmen ist nicht nur Sport, sondern Überlebenstechnik – insofern kann man dem Einsatz der Vereine bei der Vermittlung von Schwimmkenntnissen gar nicht genug danken.

Samstag

Herten putzt sich raus! Ab 9:30 beginnt die alljährliche Hertener Putzaktion. Kurzentschlossene können sich noch am ZBH mit Handschuhen und Müllsäcken versorgen. Natürlich werde auch ich mitmachen – diesmal auf Schlägel und Eisen!

Für die traditionelle Putzparty bleibt in diesem Jahr zumindest für mich und viele andere nicht viel Zeit, denn um 13 Uhr werden Stadtbaurat Heidenreich, andere und ich ein Grußworte zur offiziellen Eröffnungsfeier der Freizeitanlage Westerholt sprechen. Es freut mich, dass nach einigen Verzögerungen nun endlich die neue Freizeitanlage an die Bevölkerung übergeben werden kann. Hier ist ein echtes Schmuckstück für Westerholt entstanden. Kommen Sie vorbei – nutzen Sie die vielen Möglichkeiten für Sport und Spiel, die auf der Anlage zur Verfügung stehen, nicht nur am Samstag!

Sonntag

Raus geht’s – anradeln! Gemeinsam mit dem ADFC wird die „Fahrradsaison“ eingeleitet. Ich freue mich auf eine interessante Fahrt quer durch unsere Stadt. Wer noch spontan mitfahren möchte – wir treffen uns um 11 Uhr am Besucherzentrum auf Ewald. Ich überlege noch mein Equipment ... Fahrrad, Tretroller oder Laufschuhe.

Ich wünsche Ihnen allen ein schönes Wochenende! Ihr Fred Toplak

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