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Mein Wochenrückblick für die KW21

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Liebe Hertenerinnen & Hertener,
liebe Freundinnen und Freunde,

24. Mai vor 70 Jahren: das Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland tritt in Kraft. Es enthält 146 Artikel, darunter die grundgesetzlich verankerten Grundrechte. Diese Verfassung ist etwas Besonderes, denn sie wurde verfasst unter dem Eindruck der Erinnerung an Krieg, Verfolgung, Diktatur und Tod. Nicht umsonst sind die Grundrechte als unveräußerlich, dauerhaft und einklagbar definiert – sie binden den Staat und seine Organe an das Recht und dienen den Menschen zum Schutz. Es lohnt sich auch dieser Tage, öfter mal einen Blick in diese Artikel zu werfen – Sie finden sie hier:
http://www.bpb.de/nachschlagen/gesetze/grundgesetz/

Demokratie und Freiheit sind nicht selbstverständlich. Sie wollen behütet und gepflegt werden! Am Sonntag haben Sie Gelegenheit, Ihren Teil dazu beizutragen. Gehen Sie bitte zur Europa-Wahl und wählen ein Europa der gemeinsamen Zukunft.

Montag

Eine Besprechung mit meinem Büroteam leitete die Arbeitswoche ein. Hier planten wir die Details für die kommenden zwei Wochen und klärten einige Rückfragen z. B. für die Arbeit und aktuelle Projekte des Presseteams.

Danach ging es eine halbe Stunde später in die Sitzung des Verwaltungsvorstands, um über Details zu den zur Fertigstellung vorgesehenen Verwaltungsvorlagen zu sprechen. Unter anderem haben wir über die bisherigen Ergebnisse zur Neukonzeptionierung des Glashauses gesprochen. Es gilt die Anregungen aus den zurückliegenden Workshops auszuwerten, in erste Entwürfe umzuwandeln und alles für weitere Beratungen und Entscheidungen vorzubereiten. Alles ist natürlich noch in einem sehr frühen Stadium und es sind auch noch viele Fragen offen.

Im Anschluss folgte eine Reihe von Einzel- Rücksprachen. Im Anschluss war ich am Montag etwas früher aus dem Haus als gewohnt, Anlass dafür war der Geburtstag meines jüngsten Sohnes.

Dienstag

Rücksprachen mit dem Kämmerer, dem Bereich Finanzen und dem HIB füllten den Vormittag, Einerseits gilt es verstärkt ein "Auge" auf aktuelle Steuereinnahmen, also der Basis der städtischen Finanzen zu halten, andererseits steht der HIB vor enormen Herausforderungen bei Investitionen in unsere Gebäude- infrastruktur, sprich Schulen, OGS und Kitas.

Gefolgt von der Gesellschafterversammlung der HTVG. Die „Gesellschaft für Technologieentwicklung und Vermögensverwaltung der Stadt Herten mbH“ ist unter anderem Zuständig für das Zukunftszentrum in der Innenstadt und das Wasserstoff-Anwenderzentrum auf Ewald. Dabei geht es nicht nur um Technologieförderung, sondern auch um eine Vielzahl von Mietern, welche unsere Immobilien gewerblich nutzen. Hier ist viel in Bewegung und die Tendenz ist steigend. Alles rund um Wasserstoff und Brennstoffzellen hat Fahrt aufgenommen und Herten kann einer der global Player werden. Gut ist, selber aufs Pedal zu treten...

Am Mittag besuchten die Wirtschaftsförderung und ich den Malerbetrieb Röwer, nun ein Unternehmen der Heinrich-Schmid-Gruppe in Langenbochum. Hier wurde eine Betriebsübergabe beispielhaft vollzogen. Röwer, seir langer Zeit ein Begriff in Herten, gehört nun zur HSG, mit insgedamt 5.500 Mitarbeitern im Bundesgebiet. Damit konnten die Arbeitspätze in Herten erhalten und gesichert werden, sowie eine nachhaltige Unternehmensnachfolge.

Nachmittags - traf ich mich zu einem Gespräch mit Bürgern in meinem Büro. Wenn Sie ein Anliegen haben, können Sie mich übrigens jederzeit via Email oder mittels Facebook-Messenger kontaktieren. Ich stehe gerne für Gespräche zur Verfügung, extra dafür vorgesehen sind zum Beispiel die Bürgersprechstunden, welche regelmäßig im Rathaus stattfinden. Die Koordination übernimmt Frau Arns, erreichbar unter a.arns@herten.de, bzw. telefonisch (siehe https://www.herten.de/verwaltung-politik/buergermeister/buergersprechstunde.html).

Abends hielt ich beim Treffen des Rotary Club Recklinghausen-Vest im Feierabendhaus in Marl einen persönlichen Vortrag zum Thema Komfortzone verlassen und gleiten in die Wachstumszone, so wie gezielt in die Panikzone - Extremlaufen und mit Krebs in eine bessere Zukunft... persönliche Erfahrungen.

Mitten in der Nacht, machte ich mich auf eine lange Autofahrt – nach Böblingen und Metzingen, nicht weit ausserhalb von Stuttgart in Baden Würtemberg. Meinungsaustausch mit Investoren und Flächeneigentümer wie zum Beispiel der RAG, Banken und Investoren.

Mittwoch

Böblingen, Baden-Württemberg. Die 50.000-Einwohner-Stadt ist Sitz der Motorworld für die Region Stuttgart. Und der Standort Ewald steht noch fest im Portfolio (https://www.motorworld.de/home/zeche-ewald-ruhr/) – Grund genug für einen „Hausbesuch“. Bei der ganztätigen Tagung ging es um die Pläne der Motorworld für Ewald, um Zeithorizonte und um weitere Projekte, auch in Richtung Neue Zeche Westerholt.

Währenddessen hatten daheim in Herten Hobby-Fotografen noch einmal die Chance, Aufnahmen vom Inneren des alten Herten-Forums zu machen. Zustande gekommen ist diese „letzte Fotosession“ aufgrund einer spontanen Einladung des Investors Phönix Development. Vielen Dank dafür! Ab jetzt beginnt die heiße Phase des Gebäudeabrisses. In wenigen Monaten wird vom Forum in seiner alten Form nichts mehr zu sehen sein.

Donnerstag

Ein abschließendes Frühstück in Böblingen, dann auf die Autobahn und zurück ins Ruhrgebiet. Ziel: um 15 Uhr zurück im Hertener Rathaus zu sein, pünktlich zur Bürgersprechstunde!
Geschafft. Ankunft 14.53 Uhr und es war wieder eine spannende Fragestunde.

Freitag

„Wirtschaft in Kontakt“ – das Treffen von Unternehmerinnen und Unternehmern mit den Wirtschaftsförderungen. Herten und Recklinghausen – ein gutes Team. Es freut mich, das wir für einen Vortrag zur Bedeutung von Innovationen in unserer Region Herrn Professor Dr. Kriegesmann von der Westfälischen Hochschule als Referenten gewinnen konnten. Einen herzlichen Dank auch an die Geschäftsführung von Herta für die interessanten Einblicke ins Unternehmen und den Standort, der uns hoffentlich lange Zeit hier in Herten erhalten bleiben wird. Anschließend nutzten einige Unternehmer* innen die Gelegenheit für einen spontanen Austsuch. Es war mir ein Vergnügen.

Um elf Uhr hatte ich die Ehre, den Reigen der Redner anlässlich der Feier zur Verabschiedung von Herrn Brautmeier eröffnen zu dürfen. 35 Jahre bei der Stadt Herten sind eine lange Zeit. Dabei hat Herr Brautmeier eine ganze Reihe unterschiedlicher Tätigkeiten innegehabt – zuletzt als Fachbereichsleiter für den Bereich Bildung, Kultur und Sport. Meinen persönlichen Dank für alles Geleistete – und alles Gute für die Zeit danach. Herr Brautmeier wird Herten ja bekanntlich in ehrenamtlichen Tätigkeiten erhalten bleiben.

Am frühen Nachmittag besuchte ich dann noch das Schulfest der Waldschule in Langenbochum. Sonne, Mond und Sterne haben dort im Rahmen der Projektwoche die Schülerinnen und Schüler bewegt. Der Weltraum und seine Erforschung sind ein faszinierendes Thema, nicht nur für kleine Forscher. Dass das Thema die Kinder fasziniert und inspiriert hat, war jedenfalls deutlich zu sehen. Auch hier wieder eine tolle Gelegenheit mit Bürgerinnen und Bürgern in Dialoge zu treten.

Wie so oft, war ich am Freitag in Langenbochum auf dem Feierabendmarkt und freute mich, viel offene Menschen zu treffen. Ein Bier hatten wir uns wohl verdient.

Samstag

Am Abend tritt der beliebte Hertener Shanty-Chor zusammen mit der Irish-Folk-Band „Shamrock“ im Glashaus auf. Los geht’s um 18 Uhr, Karten sind an der Abendkasse sicherlich noch erhältlich. In Irland ranken sich viele Legenden um seefahrende Mönche, Piratenköniginnen und das Meer. Tatsächlich waren die Iren schon früh mit der Seefahrt sehr verbunden. Weniger bekannt ist z. B., dass ein Ire als Vater der argentinischen Marine gilt oder das Beaufort – die Skala, in der man die Windstärke misst – nach einem Iren benannt wurde. Das muss man aber alles nicht wissen, um gute Musik genießen zu können. ;-)

Sonntag

Europawahltag! Deutschland wählt seine Kandidatinnen und Kandidaten für das Europäische Parlament. 96 Abgeordnete wird Deutschland abermals ins EU-Parlament schicken und Sie dürfen entscheiden, welche das sein werden. Als überzeugter Europäer werde ich natürlich wählen gehen – und als Bürgermeister auch den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Wahlbüro hier im Rathaus am Sonntag einen Besuch abstatten. Vielen Dank an die Wahlhelferinnen und Wahlhelfer in den Wahllokalen überall im Stadtgebiet! Vielen Dank auch an all jene Menschen, die in den zurückliegenden Wochen ihr Gesicht, ihre Stimme, ihren persönlichen Einsatz für ein gemeinschaftliches, fortschrittliches Europa gegeben haben!

Ich wünsche Ihnen allen
ein schönes Wochenende! Ihr Fred Toplak

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